Lokales

Wird die Kindheit abgeschafft?

Mit einer über drei Abende sich hinziehenden Vortragsreihe soll in der Kirchheimer Stadtbücherei der Frage nachgegangen werden, ob es wirklich darauf ankommt, durch entsprechende Wissensvermittlung aus Kindern so schnell wie möglich Erwachsene zu machen.

KIRCHHEIM Die vom Kirchheimer Waldorfkindergarten veranstaltete Reihe unter dem Motto "Wird die Kindheit abgeschafft?" beginnt am Mittwoch, 8. März, um 20 Uhr im Vortragssaal der Kirchheimer Stadtbücherei mit den Thema "Willenserziehung wie beugen wir Konzentrations- und Willensschwäche vor?" Referentin ist Ursula Knipping-Stumpf, die auch für die anderen beiden Vorträge verantwortlich zeichnet.

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Am Mittwoch, 15. März, wird die Reihe fortgeführt mit dem Thema "Das Märchen und seine Bedeutung für Kinder. Warum erzählen wir Märchen? Woher kommen sie und was macht sie so wichtig für Kinder im Vorschulalter?". Der letzte Vortrag am Mittwoch, 22. März, folgt den Spuren der beiden ersten Vorträge und beschäftigt sich mit dem Phänomen der Fantasie des kleinen Kindes. Es wird aufgezeigt, wie es der Fantasie des Kindes gelingt, die Entwicklung seiner Intelligenz zu begleiten indem sie diese anregt, fördert und ihr erst den Weg bahnt, um ihre umfassenden, multidimensionalen Möglichkeiten voll auszuschöpfen

Diese Vortragsreihe möchte versuchen, Erwachsenen das fremde Land der Kindheit wieder näher zu bringen und dazu beitragen, dass es nicht ganz von der Landkarte der Welt verschwindet. Ziel der Reihe ist es, gemeinsam herauszufinden, was Kindheit ausmacht, welche spannende und erfüllte Zeit sie für Kinder bedeuten kann und was Eltern und Erziehende dazu tun können, damit Kinder sich in der frühen Kindheit durchaus Kenntnisse und Basiskompetenzen aneignen, ohne dass diese Zeit des Hineinwachsens ins Leben ihren Zauber verliert.

pm