Lokales

Wirtschaftsförderung im Blick

Die Kirchheimer CDU-Gemeinderatsfraktion fordert Standortentwicklungsdebatte

Die CDU-Fraktion im Kirchheimer Gemeinderat betont die Bedeutung der Wirtschaftsförderung für Kirchheim und sieht die Notwendigkeit einer Debatte über die Ziele der Standortentwicklung.

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Kirchheim. Für die CDU-Gemeinderatsfraktion hat die Diskussion um die zukünftige strategische Ausrichtung des Wirtschaftsstandortes Kirchheim oberste Priorität. „Gemeinsam mit den anderen Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat, der Verwaltung und der Wirtschaft in Kirchheim wollen wir eine Debatte darüber führen, auf welche Branchen und Unternehmensgrößen wir bei der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Kirchheim unser Hauptaugenmerk legen. In einem nächsten Schritt muss definiert werden, welchen Beitrag die Wirtschaftsförderung zur Erreichung der zuvor festgelegten Ziele leisten soll. Erst im Anschluss gilt es zu überlegen, welche Organisationsform der Wirtschaftsförderung die beste Zielerreichung verspricht“ verdeutlicht CDU-Stadtrat Thilo Rose. „Wir sehen deshalb auch die Frage nach der Organisationsform der Wirtschaftsförderung losgelöst von der Frage nach der Stellenbesetzung“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Helmut Kapp.

Hinsichtlich der zukünftigen Organisationsform der Wirtschaftsförderung zeigt sich die CDU-Fraktion grundsätzlich ergebnisoffen, hält jedoch eine enge Einbindung der Wirtschaft für sehr wichtig. Da vonseiten der Wirtschaft Interesse bekundet wurde, sich an einer Wirtschaftsförderungs-GmbH zu beteiligen, zuvor jedoch erst noch ein tragfähiges Geschäftsmodell und ein Finanzierungskonzept dafür entwickelt werden müsse, befürwortet die CDU-Fraktion die auf ein Jahr befristete Fortführung der Wirtschaftsförderung in Form einer Stabsstelle. In diesem Zeitraum müsse die Standortdebatte geführt und zum Abschluss gebracht werden. „Aufgrund des intensiven Wettbewerbs der Stadt Kirchheim mit anderen Wirtschaftsstandorten muss es im Interesse der Stadt liegen, die interne Diskussion um die Standortentwicklung zügig abzuschließen. Denn es gilt, die Handlungsfähigkeit der Wirtschaftsförderung nach außen zu stärken, damit die Stadt Kirchheim der Gewinner ist“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathias Waggershauser.

Die zeitliche Befristung der Stabsstelle steht für die CDU in keinem Zusammenhang mit der personellen Besetzung der Wirtschaftsförderung. Vielmehr könne je nach Ergebnis der Standortentwicklungsdebatte das Personal der Wirtschaftsförderung entweder in eine GmbH überführt oder aber in der Stabsstelle weitergeführt werden. „Die CDU-Gemeinderatsfraktion möchte sich aktiv in die Diskussion um die Standortentwicklung einbringen und mit einer handlungsfähigen Wirtschaftsförderung die Stadt im Wettbewerb stärken“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende Helmut Kapp. pm