Lokales

Wirtschaftsministerium bewilligt 475 000 Euro für Erneuerungsmaßnahme „Max-Eyth-Straße / Untere Vorstadt“

Wirtschaftsministerium bewilligt 475 000 Euro für Erneuerungsmaßnahme „Max-Eyth-Straße / Untere Vorstadt“

Für die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Max-Eyth-Straße/Untere Vorstadt“ in Kirchheim hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Finanzmittel aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ in Höhe von 475 000 Euro bewilligt.

Anzeige

Kirchheim. Wie Wirtschaftsminister Ernst Pfister in Stuttgart mitteilte, konnten die Mittel für das Mittelzent­rum Stadt Kirchheim durch entsprechende Umschichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Die Stadt beabsichtigt, im Rahmen dieser Maßnahme öffentliche Straßen und Plätze im Bereich der unteren Vorstadt neu zu gestalten. Von der Max-Eyth-Straße bis zur Plochinger Steige fließt die Lauter durch das von den Fördergeldern unterstützte Erschließungsgebiet, das außerdem von der Lauter-, der Paradies- und der Alleenstraße begrenzt wird.

Entlang der Lauter sollen neue Grünzonen entstehen. „Insgesamt ist die städtebauliche Neuordnung in diesem Bereich ein großes Thema, das dringend angegangen werden muss“, betont Ernst Pfister. Mit der Förderung werde ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Kernstadt und ihrer zentralen Funktionen geleistet.

Der Wirtschaftsminister stellte weiter fest, dass die städtebauliche Erneuerung seit Jahren eine Ressourcen schonende Antwort auf den zunehmenden Flächenverbrauch sei, da sie insbesondere auf baulich vorgenutzte Bestandsgebiete ziele. Das Land biete den Kommunen damit erhebliche Anreize, mit Grund und Boden sparsam umzugehen. „Zudem unterstützt die städtebauliche Erneuerung die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes und den innerörtlichen Wohnungsbau und sichert die soziale Stabilität in den Kommunen“.

Die Städtebauförderung ist das wirksamste und beschäftigungsintensivste Investitionsprogramm, das für die mittelständische Wirtschaft und das örtliche Handwerk große Bedeutung hat. Für die Städte und Gemeinden wie für das Land ist die städtebauliche Erneuerung eine strukturelle Daueraufgabe mit hoher Priorität. Das Land unterstützt daher Städte und Gemeinden dabei mit erheblichem Engagement. „Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg profitiert davon entscheidend“, erklärte der Minister. pm