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Wissenswertes zum Thema "Multiple Sklerose"

Ein viel versprechendes und vielseitiges Angebot wird am Wochenende im Fachbereich Neurologie an der Kirchheimer Klinik zum Thema "Multiple Sklerose" unterbreitet. Mit einem spannenden Mix aus Impulsreferaten auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und alltagsnaher Informationen aus dem Erfahrungsfeld direkt Betroffener soll dabei ein möglichst breites Spektrum abgedeckt werden.

WOLF-DIETER TRUPPAT

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KIRCHHEIM Aus seiner ungemein gut und vor allem auch positiv in Erinnerung bewahrten Vergangenheit als ehemaligem "Zivi" ist dem heute Leitenden Arzt der Kirchheimer Neurologie, Dr. med. Uwe Mauz, offensichtlich noch ganz besonders bewusst, welch große Bedeutung einer möglichst engen und sich gegenseitig ergänzenden Zusammenarbeit zwischen Kliniken einerseits und Einrichtungen wie etwa der schon seit 30 Jahren bestehenden Wernauer Kontaktgruppe AMSEL andererseits zukommen sollte.

Auf diesen Erkenntnissen basiert daher auch das gestern in einer Pressekonferenz vorgestellte und mit großem Engagement aller Beteiligten für das kommende Wochenende konzipierte Programm der "Infotage Multiple Sklerose", die mit einem vielfältigen Angebot aufwarten und damit bei entsprechender Nachfrage durchaus auch wichtige Impulse für mögliche weitere Nachfolgeveranstaltungen setzen könnten, wie Klinikdirektor Siegfried Schmid im Rahmen der Pressekonferenz in Aussicht stellte.

Umfassende Informationen rund um das Thema "Multiple Sklerose" stehen im Mittelpunkt der jetzt am Wochenende vom Klinikum Kirchheim-Nürtingen in Zusammenarbeit mit der Wernauer AMSEL-Kontaktgruppe sowie Ärzten und Therapeuten im niedergelassenen Bereich veranstalteten Infotage, in deren Rahmen direkt Betroffenen und am Thema Interessierten morgen und übermorgen unterschiedlichste Angebote unterbreitet werden.

Offiziell eröffnet werden die "Infotage Multiple Sklerose" heute um 18 Uhr im Konferenzraum B des Klinikums Kirchheim-Nürtingen in der Eugenstraße 3 in Kirchheim. Nach der Begrüßung durch Klinikdirektor Siegfried Schmid und einem Grußwort von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker informiert bei der offiziellen Eröffnung zunächst der Leitende Arzt des Fachbereichs Neurologie am Klinikum Kirchheim-Nürtingen, Dr. med. Uwe Mauz, grundsätzlich über das Krankheitsbild "Multiple Sklerose".

Im Rahmen der Infotage wird am heutigen Freitag auch die Ausstellung "Geschichte der Multiplen Sklerose" eröffnet, die bis einschließlich Samstag, 7. Mai, täglich von 8 bis 19 Uhr im Kirchheimer Klinikum zu sehen ist. Zur Einführung in die Ausstellung spricht am heutigen Eröffnungsabend der Leiter des Sozialen Dienstes, Helmut Geiger, vom AMSEL-Landesverband.

Ab 10 Uhr wird dann am morgigen Samstag im Konferenzraum B auf der Ebene 0 des Kirchheimer Klinikums der Reigen der im Rahmen der Infotage angebotenen Kurzvorträge eröffnet, die vor allem dazu dienen sollen, Impulse zu geben für die sich anschließenden Diskussionen und Gespräche, aber auch für gezielte Fragen an die Experten oder Vertreter der Betroffenen.

Den Reigen der möglichst kurz gehaltenen Impulsvorträge eröffnen der Leitende Arzt der Kirchheimer Neurologie, Dr. med. Uwe Mauz, und die Oberärztin der Neurologie, Dr. med. Silke Leonhardt, mit ihrem Vortrag "Multiple Sklerose Krankheit und Diagnostik".

Dr. med. Elke Riedel, Leitende Oberärztin Radiologie in Kirchheim, stellt um 11 Uhr zunächst das Thema "Kernspintomografie" vor. Dr. med. Kirsten Klein, Fachärztin für Neurologie, und Dr. med. Uwe Mauz beschäftigen sich dann ab 12 Uhr mit dem Thema "Therapie und Therapiealternativen".

Die im Rahmen der Infotage Multiple Sklerose angebotene Vortragsreihe wird um 14 Uhr fortgesetzt von der Diplom-Sozialpädagogin Karin Weiß vom Sozialen Dienst Kirchheim, die sich auf das Thema "Multiple Sklerose und Sozialdienst" konzentriert. Dr. med. Uwe Mauz und Dr. med. Silke Leonhardt referieren um 15 Uhr über das Thema "Chronisches Erschöpfungssyndrom" und um 16 Uhr befasst sich schließlich noch das Team Physiotherapie Klinik Kirchheim mit der Thematik "Multiple Sklerose und Physiotherapie".

"Multiple Sklerose und Pflege" lautet der Titel des Vortrags, mit dem Manuel Wimmer dann am Sonntag, 17. April, um 10 Uhr das Angebot von Impulsreferaten fortsetzt. Nach Jürgen Hellers Referat "Multiple Sklerose und Beruf" um 11 Uhr geht es um 12.15 Uhr weiter mit Dr. med. Robert Rudolf und dem Thema "Blaseninkontinenz bei Multipler Sklerose". Mit dem Thema "Multiple Sklerose und Ergotherapie" setzt sich schließlich noch Sabine Lamprecht abschließend auseinander.

Von 12.45 bis 14 Uhr am morgigen Samstag und von 11.45 bis 12.15 Uhr am Sonntag besteht in der vortragsund diskussionsfreien Zeit auch Gelegenheit, im Bereich des Neurolabors einen Imbiss einzunehmen. In der dazu aufzusuchenden Ebene 4 des Kirchheimer Klinikums besteht dabei nicht nur Gelegenheit, das dort sich befindende Neurolabor mit seinen unterschiedlichen Untersuchungsmöglichkeiten kennen zu lernen sondern vor allem auch mit den Vertretern der AMSEL-Kontaktgruppe ins Gespräch zu kommen.

Die Kontaktgruppenleiterin Helene Schweikart ist unter der Rufnummer 0 70 23 / 7 25 01 zu erreichen. Das Büro ist in der Schulstraße 15 in Wernau, Telefon 0 71 53 / 3 90 71, Fax 0 71 53 / 93 72 31. Per E-Mail ist die AMSEL-Kontaktgruppe zu erreichen unter amsel-wernau@tesionmail.de oder per Internet unter www.amsel.de / Wernau.