Lokales

Wohnen im Alter

Wie lange ist es möglich, auch im Alter in der vertrauten Wohnung zu bleiben? Diese zentrale Frage beschäftigt ältere Menschen, aber auch deren Angehörige. Inge Hafner, Altenhilfefachberaterin des Landkreises Esslingen, griff das Thema bei einer Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats Esslingen auf.

KREIS ESSLINGEN Besonders die aktuelle Entwicklung des "Betreuten Wohnens zu Hause" wurde bei der Sitzung beleuchtet. Der Kreis Esslingen hat in Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle übernommen. Das Projekt ist im Lenninger Tal bereits gestartet und wird in anderen Städten und Gemeinden aufmerksam verfolgt und diskutiert. Die Idee, durch entsprechende Dienste bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden verbringen zu können, ist auf den ersten Blick bestechend. Dass hierzu einige Voraussetzungen auf örtlicher Ebene geschaffen werden müssen, wurde jedoch deutlich. Nur bei guter Vorbereitung und deutlicher Feststellung des in Frage kommenden Personenkreises kann mit einem Erfolg, den sich viele ältere Menschen wünschen, gerechnet werden. Der Kreisseniorenrat unterstützt die Bemühungen für das "Betreute Wohnen zu Hause" sehr und will sich intensiv in die Diskussion und Umsetzungsgestaltung einbringen.

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Berichtet wurde auch über ein sehr konstruktives Gespräch mit Landrat Eininger und Sozialdezernent Krug. In wesentlichen Punkten der Entwicklung altersgerechter Strukturen im Kreis Esslingen herrscht große Übereinstimmung. Der Kreisseniorenrat konnte sich sehr positiv über das Engagement des Landkreises für die hier lebenden älteren Menschen äußern.

Am 24. April findet in Altbach die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt. Hauptthema ist der demografische Wandel. Hierzu referiert Siegfried Hörrmann, Vorsitzender des Landesseniorenrats.

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