Lokales

Wohngebiet festgelegt

Grünes Licht für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Alte Gärtnerei im Rauner" gaben die Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats in jüngster Sitzung. Nachdem die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen geprüft wurden, votierte das Gremium einstimmig für die Änderung.

KIRCHHEIM Schon im September hatten die Mitglieder des Technischen Ausschusses die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans beschlossen, und die entsprechenden Unterlagen wurden dann vom 17. Oktober bis zum 18. November öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt. Während dieser Zeit gingen insgesamt drei verschiedene Stellungnahmen ein, die aber die Grundzüge der Planung nicht berühren.

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Beabsichtigt ist, innerhalb der leicht modifizierten Flächen zwei Gebäude mit einer Tiefgarage zu erstellen und für das gesamte Plangebiet ein allgemeines Wohngebiet festzusetzen. Die in diesem Bereich neu überbaubaren Flächen orientieren sich dabei an der bestehenden Bebauung. Vorgesehen sind aus der Grundstücks- und Eigentümerstruktur abgeleitete und einander jeweils ergänzende Freibereiche. An der Raunerstraße soll ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen erstellt werden. Der Neubau Färberstraße 5 ist als Holzhaus in zweiter Reihe für den abzubrechenden Altbau der Gärtnerei mit einer Wohnung geplant.

Die vorgesehene Tiefgaragenzufahrt ist an der Nordseite des neuen Gebäudes Raunerstraße 40 angeordnet. Einig waren sich die Gremiumsmitglieder auch darüber, dass die insgesamt 17 Stellplätze zur Verfügung stellende Tiefgarage als vollständig erdüberdeckte Fläche ausgeführt werden muss. Einig waren sich die Gremiumsmitglieder auch darüber, dass wegen möglicher Schadstoffe aus der Gärtnerei eine Bodenuntersuchung als notwendig erachtet wird. Ein merowingischer Reihengräberfriedhof soll dabei vorab durch einen mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmenden Fachmann erkundet werden.

Im Durchführungsvertrag des vorhabenbezogenen Bebauungsplans innerhalb eines vollständig bebauten und über bereits bestehende Straßen sowie Ver- und Entsorgungsreinrichtungen erschlossenen Plangebietes ist festgeschrieben, dass spätestens zwei Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung begonnen werden soll, um das Vorhaben dann maximal zwei Jahre nach Baubeginn fertig zu stellen.

wdt