Lokales

Wohnhaus brannte

Sachschaden in Höhe von rund 150 000 Euro entstand gestern Vormittag beim Brand eines Einfamilienhauses an der Aichelberger Straße in Holzmaden. Als das Feuer ausbrach, waren die Bewohner glücklicherweise nicht zu Hause. Noch ist die Brandursache nicht geklärt.

ANKE KIRSAMMER

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HOLZMADEN Gegen 9.25 Uhr sahen Anwohner am gestrigen Vormittag, wie Rauch aus dem Haus sowie einem angebauten Holzschuppen im rückwärtigen Teil quoll und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Verstärkt wurde der Holzmadener Löschtrupp durch die Wehren aus Weilheim und Kirchheim. Zur Sicherheit der Feuerwehrleute rückten auch elf Einsatzkräfte des Weilheimer und Kirchheimer DRK aus.

Als der Brand ausbrach, hielten sich die Bewohner glücklicherweise nicht im Haus auf. Die Feuerwehr rettete zwei Hunde unverletzt aus der Wohnung im Erdgeschoss. Trotz des Großaufgebots an Hilfsmannschaften und unter Einsatz der Kirchheimer Drehleiter ließ sich ein Übergreifen der Flammen von der Scheune auf den Wohnbereich des ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes nicht aufhalten. Scheune und Dachstuhl fielen dem Brand komplett zum Opfer. Lediglich die Wohnung im Erdgeschoss des Hauses konnte vor den Flammen geschützt werden. Die gut 50 Feuerwehrleute verhinderten auch ein Übergreifen des Feuers auf ein Gebäude in direkter Nachbarschaft.

Die Ortsdurchfahrt blieb auf Höhe des Brandorts bis 14.30 Uhr voll gesperrt. Bis in den späten Nachmittag war die Feuerwehr mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Zur Brandwache harrten Mitglieder der Wehr bis heute Morgen an der Unglücksstelle aus. Der zum Brandort geeilte Bürgermeister der Urweltgemeinde, Jürgen Riehle, bot den Bewohnern übergangsweise Unterschlupf in einem gemeindeeigenen Gemeinschaftsraum an. Die dreiköpfige Familie wird jedoch offensichtlich anderweitig "Asyl" bekommen. Die Polizei hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.

Fotos: Jean-Luc Jacques