Lokales

Wolf-Hirth-Piloten im Tiefflug: Regen zwingt zu früher Rückkehr

Nach vier Durchgängen in der Segelflug-Bundesliga rangiert die Fliegergruppe Wolf Hirth Kirchheim auf Platz acht. Zuletzt sprang der 23. Tagesplatz heraus.

KIRCHHEIM Trotz der schlechten Wetterprognosen wagten es die Wolf-Hirth-Piloten am vergangenen Montag, ihre Segelflugzeuge aufzurüsten, um sich dann gegen 12 Uhr von einem Motorflugzeug in die Höhe schleppen zu lassen. Sehr hoch ging es an diesem Tag jedoch nicht. In 1600 Metern über dem Meeresspiegel war die Wolkenuntergrenze. Um nicht in 600 Meter Höhe über Grund über der Schwäbischen Alb fliegen zu müssen, hielten sich Fabian Breckel und Gunther Sill der 2. Vorsitzende des Vereins im Luftraum vor der Alb und flogen Richtung Nordosten.

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Kurz hinter Ellwangen mussten sie umdrehen, da sich Regen ankündigte.

Trotz der kurzen Flugdauer von knapp zweieinhalb Stunden brachten sie 106 und 188 Kliometer hinter sich. Damit ergaben sich Bundesliga- Schnitte von 34 km/h und 54,57km/h. Die Dritten im Bunde der Wolf-Hirth-Segler, Rudi Frye und sein Copilot, starteten an diesem Tag von Riesa Canitz aus, wo sie zurzeit an der Canitzer Streckenflugwoche teilnehmen. Sie bewältigten eine Strecke von 262 km und erreichten damit einen Bundesliga-Schnitt von 72 km/h.

Letztlich erreichte die Fliegergruppe Wolf Hirth in der vierten Bundesliga-Runde einen 23. Platz und rutschte in der Gesamtwertung mit 35 Punkten auf Platz acht.

il