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Zahlen, Daten und Fakten rund um die Autobahnmeisterei Kirchheim

15 Autobahnmeistereien gibt es in Baden-Württemberg, sechs davon unterstehen dem Regierungspräsidium Stuttgart: Kirchheim, Herrenberg, Ludwigsburg, Öhringen, Heidenheim und Tauberbischofsheim. Eröffnet wurde die Kirchheimer Autobahnmeisterei im Jahr 1937 und ist damit die älteste Dienststelle im Regierungsbezirk Stuttgart. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 war sie vorübergehend nicht eigenständig, sondern der Autobahnmeisterei Herrenberg zugeordnet. Das Kirchheimer Team betreut die A 8 auf der rund 50 Kilometer langen Strecke zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Mühlhausen. Wird die Sechsstreifigkeit in beiden Fahrtrichtungen ebenso eingerechnet wie Nebenfahrbahnen und Rampen, ergibt sich eine Fahrbahnstrecke von 95 660 Kilometern. In die Zuständigkeit der Kirchheimer fallen damit auch die zentral wichtigen Zufahrten zu Landesflughafen und Messe. In der Kirchheimer Dienststelle sind 30 Mitarbeiter beschäftigt. Der Fuhrpark umfasst 16 Fahrzeuge, darunter Lastwagen, Mannschaftstransportwagen und ein Unimog. Im Winter werden die Laster mit Streuautomaten, Front- und Seitenpflug ausgestattet. Neben den Salzlagerkapazitäten in Kirchheim verfügt die Autobahnmeisterei über eine Salzhalle in Mühlhausen und ein provisorisches Salzzelt in Degerloch. Zugreifen können die Mitarbeiter auch auf das Salzlager in Stuttgart, das der Autobahnmeisterei Herrenberg untersteht. 7 600 Tonnen Salz und 400 000 Liter Sole verbrauchte die Kirchheimer Dienststelle im harten Winter 2009/10. Diesen Winter brachte sie bis zum jetzigen Zeitpunkt gerade mal 550 Tonnen Salz aus. Autobahnmeistereien sind für alle Aufgaben rund um die Autobahnen zuständig, von Kontrollfahrten über Streudienst, Grünpflege und Fahrbahnreinigung bis hin zu Reparaturen an Schutzplanken sowie Schildern und damit verbundenen Verwaltungs­auf­gaben.bil

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