Lokales

Zahlreiche Aktionen für Jugendliche

Vertreter der einzelnen Gemeinden im Kirchenbezirk trafen sich zur alljährlichen Delegiertenversammlung des evangelischen Jugendwerks Kirchheim (ejki). Bei dieser Sitzung im Unterlenninger Gemeindehaus wurden die Teilnehmer über die Arbeit des Jugendwerks und des Bezirksarbeitskreises (BAK) im vergangenen Jahr informiert.

KIRCHHEIM Von leckeren Dätschern gestärkt, wurden die Anwesenden vom Ersten Vorsitzenden des Jugendwerks, Dieter Aldinger, begrüßt, Bezirksjugendpfarrer Karlheinz Graf aus Oberlenningen hielt eine Andacht. Auf der Tagesordnung standen zunächst die Berichte des Vorsitzenden und der drei Jugendreferenten. Der Vorsitzende hob das Engagement der Referenten hervor, ohne das Vieles im Jugendwerk nicht so laufen könnte.

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Die anfallende Arbeit würde locker für drei volle und nicht nur für die 2,5 vorhandenen Stellen ausreichen. Im Personalbereich verwies er auf die noch zu besetzende Zivi-Stelle und auf die ebenfalls noch zu besetzende 75 Prozent-Stelle für die offene Jugendarbeit im Eckpunkt, der im kommenden Januar eröffnet werden soll. Der Eckpunkt ist als offener Treff für Jugendliche in den neu geschaffenen Räumen auf dem Gelände neben dem Johannes-Busch-Gemeindehaus in Kirchheim gedacht. Ferner lobte Dieter Aldinger die Mitglieder des BAK für deren großen Einsatz, da diese nach den Neuwahlen im vergangenen Jahr neben der Teamfindung in der neuen Zusammensetzung auch viele Termine zu bewältigen hatten.

Jugendreferentin Stephanie Schwarz legte in ihrem Tätigkeitsbericht den Schwerpunkt auf den Bericht über das nun im September endlich gestartete Projekt Jugendkirche D.O.M.I.N.O., für das sie bereits zu 50 Prozent angestellt ist. Wichtig war ihr, die gemeinsamen Zielrichtung und die enge Verbindung zwischen ejki und D.O.M.I.N.O herauszustreichen. Weitere Akzente ihrer Arbeit liegen auf der Beziehungs- und Kontaktarbeit zu Einzelnen und zu den Gemeinden im Bezirk.

Besonders im Bereich der Schulungsarbeit sollen hier inhaltlich-methodische "Inputs für die Gemeinden" aber auch Möglichkeiten zur Persönlichkeitsarbeit für Mitarbeiter angeboten werden. Ende des Jahres werden beispielsweise wieder Impulstage in Dettingen stattfinden.

Das Konficamp sieht Jugendreferent Matthias Kerschbaum, der in diesem Jahr zum ersten Mal die Hauptverantwortung für das Camp übernommen hatte, als einen "Meilenstein für die gesamte Jugendarbeit im Bezirk". Er betonte, dass das Konficamp nur durch das außerordentliche Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer auf diese Art und Weise möglich ist. Er berichtete von seinem Arbeitsbereich mit jungen Erwachsenen, speziell von den Erfahrungen des Projekts "Movie & Message", das von Jugendhauskreisen veranstaltet wird und auf positive Resonanz stieß. Als begeisterter aktiver Fußballer ist ihm das in diesem Jahr erstmals angebotene Fußballcamp ein großes Anliegen, da diese Arbeit auch über das Jahr verteilt viele Chancen zu einer guten Zusammenarbeit mit Vereinen und Schulen beinhaltet.

Einen Rückblick auf seine ersten 13 Monate am Fuße der Teck gab Diakon Klaus Braun, der zu 50 Prozent schwerpunktmäßig für die Jungschararbeit im Bezirk angestellt ist. Besonderes Augenmerk richtete er in seinen Ausführungen auf das Kurzjungscharlager, ein Höhepunkt der Jungschararbeit, das ebenfalls viel Zeit- und Mitarbeitereinsatz erfordert, aber den Aufwand lohnt. Ein Traum, den Klaus Braun gerne verwirklicht sehen würde, wäre ein Vater-Sohn-Camp im nächsten Jahr.

Den Ausführungen der Jugendreferenten folgten weitere Berichte aus diversen Bereichen. So informierte der Opferring über die eingegangenen Spenden. Für den seit rund zehn Jahren bestehenden Freundeskreis, der das Jugendwerk durch Gebet und Finanzen unterstützt, wurde Werbung für neue, vor allem jüngere, aktive Mitglieder des Vereins gemacht und dessen Arbeit erneut ins Bewusstsein gerufen. Für die nächsten drei Jahre hat der Freundeskreis seine Unterstützung für die Arbeit im Eckpunkt zugesagt. Die Tansania-Partnerschaft des Jugendwerks erlebte einen Höhepunkt durch den Besuch aus Tansania. Gleichzeitig sind Ideen zur Umsetzung einer breiteren Partnerschaft im ejki erwünscht.

Im Anschluss an die verschiedenen Berichte gab Wolfgang Scheu, der im vergangenen Jahr das Amt des Kassiers übernommen hat, einen Überblick über die finanzielle Situation des Jugendwerks. Kassenprüfer Walter Ernst bekundete die einwandfreie Führung der Konten, das Geschäftsjahr konnte auch dieses Mal positiv abgeschlossen werden. Ohne Gegenstimmen wurden Kassier und Vorstand entlastet.

sab