Lokales

Zeit für weitere Gespräche

Mit den Wahlen der Ortsvorsteher und deren Stellvertreter in den Kirchheimer Stadtteilen begann für die Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats nach ihrer Verpflichtung die kommunalpolitische Arbeit. Nachdem nicht in allen Fällen die jeweils erforderlichen Mehrheiten erreicht werden konnten, ruht teilweise das Verfahren.

WOLF-DIETER TRUPPAT

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KIRCHHEIM Vom Naberner Ortschaftsrat einstimmig zur Wahl vorgeschlagen, konnte Ortsvorsteher Nicolas Fink dann auch bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung mit 34 Ja-Stimmen das Klassenziel erreichen. Eine deutlich schlechtere Ausgangsposition hatte Jesingens Ortsvorsteher Harald Eiberger, dessen Wahl mit 8 Ja- und 4 Nein-Stimmen von einer Mehrheit der Mitglieder des Ortschaftsrates vorgeschlagen wurde. Mit 17 Ja-, 10 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen blieb er aber knapp unter der erforderlichen Mehrheit von 19 Stimmen. Der Wahlvorgang wurde daher unterbrochen und soll am kommenden Mittwoch fortgesetzt werden.

Der vom Ortschaftsrat einstimmig vorgeschlagene Manfred Haack wurde anschließend mit 26 Ja-, 6 Nein- Stimmen und 4 Enthaltungen zum Ortsvorsteher von Lindorf, der vom Ortschaftsrat Ötlingen mit 16 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen vorgeschlagene Hermann Kik mit 24 Ja- 8 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen zum Ortsvorsteher gewählt. Bei den Wahlen der Ersten beziehungsweise Zweiten Stellvertretenden Ortsvorsteher konnten in Lindorf weder Hubert Braig noch Hans-Joachim Walter die erforderliche Mehrheit erreichen, weshalb auch hier der Wahlvorgang ruht.

In Ötlingen wurden Anja Karschin und Klaus Moosmann jeweils einstimmig gewählt. Helmut-Hans Kapp (einstimmig), Jürgen Hülß (eine Enthaltung) und Gerwin Harand (einstimmig) wurden als Stellvertretende Ortsvorsteher gewählt. Für Jesingen wurden schließlich im Ratsrund Hans Gregor einstimmig zum Ersten sowie Reinhold Ambacher bei einer Enthaltung zum Zweiten Stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt.