Lokales

Zukunftsorientierte Ausbildung am "PFS"

96 neue Fachlehreranwärterinnen und -anwärter haben ihre Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar (PFS) begonnen, unter ihnen auch Monika Fabry aus Kirchheim. Sie alle wurden feierlich in der Kapelle des Kirchheimer Schlosses vereidigt. Chor und Band der Musikkurse sorgten mit ihren Darbietungen für ein heiteres Willkommen und wünschten mit Bon Jovi "Have a nice day".

KIRCHHEIM "Es ist für mich immer überraschend, was innerhalb eines Jahres an musikalischen Höhepunkten und Leistungen vom Pädagogischen Fachseminar hervorgebracht wird", hieß Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker in ihrem Grußwort die neuen Lehreranwärter in der Schulstadt Kirchheim willkommen. Sie sei stolz, das Fachseminar in der Stadt zu haben, denn mit ihm würden junge Menschen in die Stadt kommen, mit neuem Geist und neuen Ideen.

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"Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Ausbildung in einem renommierten Institut", stimmte Angelika Matt-Heidecker die Neuen ein und fügte hinzu: "Seien Sie Vorbilder für Leistungsbereitschaft, haben Sie Verständnis für kommende Schülergenerationen und bewahren Sie eine gute Erinnerung an Kirchheim.

Die Vertreter des Ausbildungspersonalrats boten den Neuen ihre Hilfe in allen Fragen und Nöten an und luden sie zum Abschluss des Tages zu einem Willkommensfest ein. Mit einer erfreulichen Nachricht konnte anschließend die Leiterin des Pädagogischen Fachseminars, Oberstudiendirektorin Brigitte Heß, aufwarten. Das Schloss werde nämlich ab Oktober zu einer modernen Ausbildungsstätte umgebaut, das Seminar erhalte damit optimale Ausbildungsbedingungen.

"Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun." Diese Worte von Johann Wolfgang von Goethe könnten als Leitmotiv über dem zweijährigen Ausbildungsgang zum Fachlehrer stehen, betonte Brigitte Heß. Das Seminar biete eine solide fachliche, fächerübergreifende, didaktische, pädagogische und psychologische Ausbildung. Dabei werde immer Wissen mit Anwendung und Erprobung in der Schulpraxis verbunden.

Das Seminar baue auf die beruflichen Erfahrungen der neuen Lehreranwärter, ihre besonderen Begabungen und Fähigkeiten für die Fächer, die sie gewählt haben und auf ihre Motivation für den Lehrerberuf. Gerade die musisch-technischen Fächer seien besonders bedeutsam in der Ganztagesbetreuung an Schulen, die in den nächsten Jahren zügig ausgebaut werden soll. Das Seminar werde in Bezug zur Ganztagsbetreuung einen besonderen Schwerpunkt in der Ausbildung setzen, um den künftigen Fachlehrern für ihren Einsatz an Ganztagesschulen wichtige Konzepte mitzugeben.

Auf diese Weise bilde das Seminar nicht nur gut, sondern auch zukunftsorientiert aus. Für Brigitte Heß haben die Lehreranwärter mit ihrer Entscheidung für den Lehrerberuf "einen der interessantesten und verantwortungsvollsten Berufe" gewählt.

Monika Fabry sieht sich in ihrer Entscheidung, eine Ausbildung am Pädagogischen Fachinstitut zu beginnen, bestärkt. Für sie ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um ihren Traumberuf doch noch aufzunehmen. Die Kinder sind größer und nach ihrer Tätigkeit als Diplom-Ingenieurin für Lebensmitteltechnik habe sie sich jetzt für den Lehrberuf entschieden. Etwas aufgeregt sei sie zu Beginn dieses neuen Lebensabschnitts schon gewesen, aber jetzt freue sie sich auf die Ausbildung und auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Schule.

gi