Lokales

Zustimmung zu Schieferbruch

OHMDEN Für die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Weilheim besteht ein gemeinsamer, rechtsverbindlicher Flächennutzungsplan. Der Gemeinsame Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft hat sich mit einer Fortschreibung des Planes befasst, sah aber keinen zwingenden Bedarf für eine generelle Fortschreibung gegeben.

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Nunmehr hat die Gemeinde Holzmaden die Ausweisung eines Sondergebiets Steinbruch beantragt. Es handelt sich dabei um eine Fläche von rund 6000 Quadratmetern an der Kreisstraße zwischen Holzmaden und Aichelberg. Aus der künftigen Steinbruchfläche soll Schiefermaterial für verschiedene Interessenten zur Verfügung gestellt werden. Planungsrechtlich ist das Gelände bislang mit keiner baulichen Nutzung belegt. Das Plangebiet liegt in dem Versteinerungsschutzgebiet Holzmaden-Ohmden und ist im Regionalplan als schutzbedürftiger Bereich für den Abbau bodennaher Rohstoffe ausgewiesen.

Der Ohmdener Gemeinderat nahm von der geplanten Maßnahme ohne weitere Aussprache zustimmend Kenntnis.

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