Lokales

Zuwachs für Wasserspielplatz

Kleinkindbereich ergänzt das Spielangebot im Dettinger Lautergarten

Echten Spielwert hat der Spielplatz an der Kanalstraße kaum: Nur wenig Spielgeräte stehen hier, auch viel Platz zum Toben gibt es nicht. Und weil die Bäume krank waren und gefällt werden mussten, fehlt es auch an ausreichend Schatten. Nun besiegelte der Gemeinderat das Aus für den Platz – nicht ohne für mehr als adäquaten Ersatz am Lautergarten zu sorgen.

Dettingen. Schon in der Konzeption für die Dettinger Spielplätze aus dem Jahr 2001 war geplant, den Wasserspielplatz Lautergarten peu à peu zu einem Spiel- und Freizeitgelände für kleine und größere Kinder gleichermaßen auszubauen. Dazu tut die Gemeinde nun einen weiteren Schritt: Um die Auflösung des Spielplatzes an der Kanalstraße auszugleichen, soll der Lautergarten nun einen Kleinkindbereich erhalten.

Anzeige

Wie der genau aussehen soll, stellte Harald Fischer vom Reichenbacher Büro fischer + partner in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vor. Der Kleinkindbereich soll im Anschluss an den Bewegungsbereich entstehen und ist absichtlich etwas abgesetzt von dem Spielbereich für die Älteren. Verbindungselement soll eine große Nestschaukel sein, die noch im Fundus des Bauhofs liegt. Außerdem platzierten die Planer am Ende des Wegs, der die Seilbahn und weitere Spielangebote umrundet, eine Sitzgruppe, von der aus man den Überblick auf beide Spielbereiche hat.

Der Landschaftsplaner schlug vor, die gut erhaltene Rutsche von der Kanalstraße in die Böschung am Lautergarten zu integrieren. Am Fuß der Rutsche soll zudem eine große Sandfläche die Kleinen zum Buddeln und Sandeln einladen. „Wichtig war uns hier, eine trockene Sandfläche ergänzend zum Wasserspielbereich anzubieten“, erklärte Bürgermeister Rainer Haußmann. Zwei Spielhäuschen bieten die Möglichkeit für Rollenspiele. Außerdem ergänzen zwei Wippelemente das Angebot.

Insgesamt rund 46 000 Euro wird die Erweiterung des Spielplatzes Lautergarten kosten, so die Schätzung Fischers. Ob der Weg wassergebunden bleibt oder mit dem pflegeleichteren Betonpflaster versehen werden soll, die Entscheidung vertagte der Rat zunächst. Die Variante soll nun alternativ ausgeschrieben werden.