Lokales

Zweites Standbein

Der Gemeinderat hatte im Juli vergangenen Jahres befürwortet und beschlossen, dass der Zweckverband Vordere Albgruppe, von dem die Albgemeinde ihr Trinkwasser ausschließlich bezieht, zusammen mit den Stadtwerken Bad Urach und der Uracher Albgruppe zur Sicherstellung der Wasserversorgung kooperiert und eine Verbundlösung herleitet. Da-durch soll für Notfälle ein zweites Standbein geschaffen werden.

ERKENBRECHTSWEILER Bis Ende Januar 2006 wollen die beteiligten Wasserversorgungsunternehmen die Vereinbarungen ihren jeweiligen Gremien zur Zustimmung vorlegen. Geplant ist, das Vertragswerk bei einem gemeinsamen Termin zu unterzeichnen. Die Verwaltung des Zweckverbandes Wasserversorgung Vordere Albgruppe empfiehlt der Verbandsversammlung, die Zustimmung zu der Vereinbarung zu erteilen. Hierzu ist die Zustimmung der einzelnen Gremien auf Gemeindeebene erforderlich. Für den ersten Bauabschnitt Verlegung der Wasserleitung vom Ermsursprung bis zum Wasserwerk Albwasserversorgungsgruppe XIII in Seeburg führt ein Ingenieur-Büro die Planungen und Ausführung im Auftrag des Zweckverbandes Albwasserversorgungsgruppe XIII (Bauherr) durch. Die Entwurfsplanung liegt vor.

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Der Kostenanteil der Vorderen Albgruppe beträgt netto rund 160 000 Euro. Für die Ultrafiltrationsanlage, welche die Albgruppe XIII neu und auf eigene Kosten in ihrem Betriebsgelände installiert hat, entsteht eine Kostenbeteiligung für verbundbedingte Mehraufwendungen in Höhe von 20 000 Euro, wovon rund 7200 auf den Verband entfallen.

Für den weiteren Abschnitt Wasserwerk Albwasserversorgungsgruppe XIII bis Pumpwerk Enge sind die Stadtwerke Bad Urach Bauherr. Für die Gesamtbaumaßnahme sollte mit Abschluss der Vereinbarung der Baubeschluss gefasst werden. Die Albwasserversorgungsgruppe XIII plant mit den Bauarbeiten für den Wasserleitungsneubau im Frühjahr 2006 zu beginnen.

Die Finanzierung der anteiligen Kosten des Projektes erfolgt in den Haushaltsjahren 2006/2007. Die Gesamtkosten betragen für den Verband ohne die Erweiterung der Ultrafiltrationsanlage, welche bis auf weiteres zurückgestellt ist, rund 330 000 Euro. Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss der Vereinbarung einstimmig zu. Für die Baumaßnahmen, die in der Vereinbarung beschrieben sind, wurde der Baubeschluss gefasst. Mit der Realisierung soll der Zweckverband Albwasserversorgungsgruppe XIII beziehungsweise die Stadtwerke Bad Urach beauftragt werden.

wg