Lokales

Zwischen spektakulären Felsen hinauf auf der Albhochfläche


UTE UND PETER FREIER

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LENNINGEN Vom Parkplatz am Ortsrand von Gutenberg folgen Sie talaufwärts der Wandermarkierung "rote Gabel" nach Gutenberg und biegen vor einer Lauterbrücke rechts ab. Auf der Ortsdurchfahrt gehen Sie 50 Meter nach rechts, halten sich in einer Linkskurve geradeaus und gelangen durchs Sägewerk an den Fuß des Talhangs. Ein schattiger Weg führt entlang der jungen Lauter - die Quelle liegt 200 Meter talaufwärts - in den Talschluss.

Der Weg knickt rechts ab, und nun beginnt der Anstieg. Sie überqueren die Gutenberger Steige und folgen einem steilen Pfad in einem sich verengenden Hangeinschnitt, der Pfulb. Einige Stellen sind dort mit Handläufen gesichert, aber wirkliche Absturzgefahr besteht nicht.

An der Hangkante angekommen, folgen Sie der Markierung "rote Gabel" in Richtung Römerstein, halten aber kurz darauf leicht nach links auf einem unmarkierten Wiesenweg auf den Wald zu. Sie kreuzen die Straße Schopfloch Schlatterhöhe, steigen an der Straßenböschung hoch und wenden sich nach links zum Waldrand. Hier zweigt rechts ein unmarkierter Forstweg ab, der über eine Wegkreuzung führt und in einen asphaltierten Weg einmündet.

Geradeaus erreichen Sie den Waldrand und wenden sich wenige Meter vor dem Ende des Walds nach rechts auf eine inoffizielle, von unzähligen Wanderern ausgetretene "Piste", die zum allein stehenden Harpprechthaus führt. Wenn Sie einkehren möchten, sollten Sie es hier tun, denn die nächste Gelegenheit dazu haben Sie erst am Ende der Tour.

Auf dem Harpprechthaus-Zufahrtsträßchen steigen Sie nach links in Richtung Schopfloch leicht an zum höchsten Punkt dieser niederen Erhebung. Wer eine Spielpause einlegen möchte: Hinter dem Funkmasten befindet sich ein kleiner Bolzplatz.

Wenige Meter vor dem Funkmasten wenden Sie sich an einem Wanderparkplatz nach rechts auf einen asphaltierten, mit der Markierung "rote Raute" gekennzeichneten Wirtschaftsweg in Richtung Bahnhöfle/Reußenstein. Der Asphaltbelag endet, und bequem hangabwärts erreichen Sie in Kürze eine Wegkreuzung mit wunderschönen alten Buchen.

Nach links bergab folgen Sie dem markierten Weg und biegen nach zirka 300 Metern, wo der Weg anzusteigen beginnt, links ab auf einen unmarkierten Weg. Sie durchqueren eine flache Senke, halten sich am Waldrand auf einem quer verlaufenden Weg rechts und kreuzen am Parkplatz "Kohlhäule" die Straße Schopfloch Wiesensteig. Hier bietet ein schöner Grillplatz die Möglichkeit zu einer Rast.

Geradeaus folgen Sie der Ausschilderung "Quiekereck" auf einem recht steil ansteigenden asphaltierten Weg und wenden sich nach 700 Metern auf den ersten links abzweigenden betonierten Weg. Dieser unmarkierte Weg verläuft in leichtem Auf und Ab am Südhang der Erhebung Oberreute. Der nach Süden freie Ausblick von hier oben, aus etwa 800 Meter Höhe, macht diesen Weg zu einem richtiggehenden "Panoramaweg".

Auf der Straße Schopfloch Ochsenwang wenden Sie sich nach links, biegen aber schon nach 30 Metern wieder rechts ab und kreuzen nach wenigen Minuten einen Querweg. Wer das Naturschutzzentrum Schopfloch besuchen möchte, macht hier einen Abstecher nach links und gelangt nach einigen hundert Metern zu dem in einem ehemaligen Marmor-Steinbruch gelegenen Gebäude, in dem eine Ausstellung über Landschaft und Lebensräume der Alb informiert. Interessant für Kinder: der Kinder-Spielraum und der Natur-Spielplatz. Das Naturschutzzentrum ist von Mitte April bis Mitte Oktober dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Geradeaus gelangen Sie auf einem Feldweg, der in einen Wiesenweg übergeht, in eine Waldecke. Ein einminütiger Abstecher nach links in den Wald führt zu einer schön gelegenen Grillstelle. Zur Fortsetzung der Wanderung wenden Sie sich in der Waldecke nach rechts auf einen fast nicht mehr erkennbaren Wiesenweg, der direkt am Waldrand verläuft und nach 50 Metern in einen Waldweg übergeht. Der Waldweg verbreitert sich zu einem Forstweg und mündet nach einigen hundert Metern in einen querlaufenden Forstweg ein. Nach links bergab folgen Sie der Ausschilderung "Torfgrube/Hoffmeister-Haus" und biegen unmittelbar am Waldrand links ab auf einen unmarkierten Forstweg. Sie gelangen zum Parkplatz "Gutenberger Höhlen", überqueren die nach Krebsstein führende Straße und erreichen die Hangkante des Tiefentals. Ein schmaler Pfad führt nach links zum so genannten Heppenloch, in dem sich der Eingang der über 200 Meter langen Gutenberger Höhle befindet, die nur bei schönem Wetter geöffnet ist, und zwar von Mai bis Oktober, samstags von 13 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Zu bewundern sind dort Tropfstein- und Sinterbildungen in engen Gängen und einigen größeren Räumen.

Auf dem gleichen Weg kehren Sie zurück, halten sich aber an einer Gabelung des Pfads links. Dort, wo der Pfad unterhalb zerklüfteter Felsen in Richtung Talausgang umschwenkt, befindet sich die Wolfschluchthöhle, gleich daneben die Gußmannshöhle. Sie steigen am Talhang ab zu einem Querweg, dem Sie 20 Metern nach rechts folgen, ehe Sie links absteigen nach Gutenberg. Auf einer Wohnstraße gelangen Sie geradeaus zur Ortsdurchfahrt und weiterhin geradeaus durch die Ortsmitte zu Ihrem Ausgangspunkt.