Lokalsport

1:2 Notzingen mussdie Segel streichen

Aus für den TSV Notzingen im Fußball-Bezirkspokal: Der Vorjahres-Finalist hat die Partie gegen den GSV Dürnau gestern Abend durch zwei Strafstöße mit 1:2 (0:0) verloren.

NOTZINGEN Vor rund 100 Besuchern revanchierte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Hübbe damit für die Schmach der 0:3-Pflichtspielniederlage am 20. März. Die Dürnauer Treffer zum 1:0 (49.) und 2:1 (73.) zwischenzeitlich hatte Jan Müller mit einem 16-Meter-Flachschuss ins rechte Toreck am verdutzten GSV-Torhüter Suca Kuma vorbei den Ausgleich (53.) markiert fielen durch Foulelfmeter: Beide Male war Dürnaus Kadrolli im Strafraum von Schenk beziehungsweise Müller attackiert worden. "Den ersten Elfmeter muss man nicht geben", haderte TSVN-Spielleiter Jürgen Sommer, applaudierte nach Spielschluss aber dennoch dem Gegner: "Dürnau hat nicht unverdient gewonnen."

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Das zum Knüller hochstilisierte Viertelfinal-Duell zweier Bezirksliga-Spitzenteams hielt nicht ganz, was es versprochen hatte: Auf dem regennassen Kunstrasen endete manche Aktion im Nichts. Die beste Phase hatte Notzingen Mitte der zweiten Halbzeit: Benning traf aus sechs Metern nur den Pfosten (66.). Nach dem 1:2 bliesen die ersatzgeschwächten Eichert-Kicker (ohne Thon, Acevedo und Schäfer) nochmals zur Offensive und hatte bei einigen aussichtsreichen GSV-Kontern reichlich Glück. Am Ende hatte GSV-Coach Hübbe ob der gelungenen Revanche seine Genugtung. "Beim 0:3 in der Bezirksliga waren meine Spieler nur anwesend", sagte er lapidar. Gestern waren sie viel mehr als das: um ein Tor besser.

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