Lokalsport

151 Kilometer bis zum Spitzenspiel

Das letzte Hinrundenspiel führt Handball-Landesligist TSV Weilheim heute ins Ausland: zum österreichischen Vertreter HC Feldkirch.

WEILHEIM Normalerweise geht man bei einem Spiel zweier Mannschaften, die sich den fünften Tabellenplatz teilen, nicht unbedingt von einem Spitzenspiel aus. Anders in dieser Saison: gerade mal zwei Punkte trennen die beiden Kontrahenten zurzeit von der Tabellenspitze die Spitzengruppe ist eng zusammengerückt. Die beiden Kontrahenten zählen dazu.

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Weilheims Miniserie von zwei Siegen in Folge sieht gegenüber der Bilanz der Vorarlberger eher mickrig aus. Mit 2:6 Punkten sehr schwach in die Runde gestartet, hat der HC Feldkirch mittlerweile richtig Fahrt aufgenommen und gewann seine letzten sechs Spiele darunter die Spiele gegen den aktuellen Spitzenreiter SG Kuchen-Gingen und den hartnäckigsten Verfolger TSG Ehingen. Auch der Bericht von Trainer Markus Beichter, der den Gegner bei dessen letzten Sieg in Gerhausen beobachtete, sollte besser nicht zu Weilheimer Überheblichkeit (ver)führen.

Der HC scheint ausgeglichen besetzt und verfügt zudem über einen wurfgewaltigen Rückraum und zwei starke Torhüter: Einschätzungen, die zur Vorsicht mahnen. Mit der richtigen Einstellung, sprich dem nötigen Kampfgeist und Engagement, sollten die Punkte dennoch mit unter die Limburg genommen werden können. Bis auf den verletzten Markus Gomringer, der auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, sind alle Mann an Bord.

Aufgrund der relativ langen Anfahrt über 151 Kilometer und der unsicheren Verkehrslage fährt der Mannschaftsbus bereits um 11.45 Uhr an der Sporthalle Wühle ab. Reisefreudigen Fans haben Mitfahrgelegenheit. Um die etwaige Wartezeit zwischen Ankunft und Spielbeginn (20 Uhr) zu verkürzen, wurde ein kleines "Rahmenprogramm" organisiert.

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TSV Weilheim: Rehkugler, Müske, Bleher, Schill, Weiss, Bächle, Bachofer, Sigel, Würth, Holl, Mauch, Klein, Auweter, Allgaier.