Lokalsport

Ab morgenwird es ernst

Der schwedische Wettergott scheint dem Segelfliegertross bei der WM endlich wohlgesonnen. Gestern war in Eskilstuna ein Training möglich, am morgigen Sonntag soll es dann richtig losgehen.

LOTHAR SCHWARK

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ESKILSTUNA Endlich hatte das Wetter mit den Piloten im schwedischen Eskilstuna ein Einsehen. Blauer Himmel entschädigte am frühen Freitagmorgen für das tagelang andauernde schlechte Wetter. Die Wettbewerbsleitung schrieb für die Offene Klasse eine Racing Task von 430 Kilometern aus. Gestartet wurde das Feld gegen 11.30 Uhr, bei sich teils bildender Kumulusbewölkung. Die Steigwerte werden mit einem bis zwei Metern eher mäßig sein. "Der starke Wind wird heute allen Piloten zu schaffen machen", berichtete Holger Karow kurz vor seinem Start noch Bundestrainer Rainer Wienzek.

Mit seinem Teamkollegen Michael Sommer, der eine ASW 22 BLE fliegt, wird der Pilot von der Fliegergruppe Wolf-Hirth nochmals genau die Landschaft mit ihren nicht gerade üppigen Landemöglichkeiten in Betracht nehmen. Gegen 17 Uhr wird der Nimbus-4-Pilot dann wieder in Eskilstuna zurückerwartet. "Ab Sonntag packen wir es dann richtig an", ermunterte Karow nochmals seine sechs weiteren Teamkollegen. Und wer weiß? Vielleicht schafft Karow in Schweden den Hattrick als Segelflugweltmeister der Offenen Klasse.