Lokalsport

Ärgern und Zittern bei TSVW-Frauen

Weilheim. Die Tischtennisfrauen des TSV Weilheim müssen weiter um den Klassenverbleib zittern. In der Landesliga setzte es für die Limburgstädterinnen die dritte Niederlage in Folge. Beim Tabellenzweiten SG Bettringen war der TSVW chancenlos und verlor klar und deutlich mit 1:8. „Ohne unsere Nummer eins, Anja Löffler, und leicht angeschlagene Spielerinnen, gab es für uns bei der SG Bettringen leider nichts zu holen“, analysierte Mannschaftssprecherin Katrin Meinzinger die Niederlage nüchtern. Den Weilheimer Ehrenpunkt holte im Duell der Einser Gudrun Fischer mit einem deutlichen 3:0-Erfolg über Tina Waibel.

Anzeige

„Viel mehr geärgert hat uns aber das Ergebnis der Partie zwischen Kirchheim und Stuttgart, machte Meinzinger ihrem Ärger über die Stuttgarter Aufstellung Luft. Durch den quasi fast geschenkten Sieg ist der VfL an den Weilheimerinnen vorbeigezogen und ist dank des besten Spielverhältnisses alle Abstiegssorgen los. Weilheim und der TSV Musberg befinden sich zwar mit nur einem Punkt hinter dem VfL, die beiden Teams spielen jedoch noch direkt gegeneinander. Der Sieger der Partie bleibt sicher in der Landesliga, der Verlierer muss den Gang in die Bezirksliga antreten. Im Falle eines Unentschiedens wären alle drei Teams – Kirchheim, Weilheim und Musberg – punktgleich. In dieser Konstellation würde es aufgrund des schlechtesten Spielverhältnisses den TSV Weilheim als Absteiger treffen.

„Wir haben es nächsten Samstag also selbst in der Hand“, gibt Meinzinger für das alles entscheidende Spiel am kommenden Samstag in Musberg die klare Marschrichtung vor. Nur ein Sieg würde für den Aufsteiger den Verbleib in der Landesliga bedeuten.mo