Lokalsport

„Agnes“ macht die Flieger froh

Zwischenhoch beschert Wertungsflüge in allen fünf Klassen

Tiefdruckgebiet „Agnes“ hat den Segelfliegern beim 42. Internationalen Hahnweidwettbewerb gestern ein Zwischenhoch beschert. Dies machte einen Wertungstag in allen fünf Wettbewerbsklassen möglich.

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Kirchheim. Trotz des morgendlichen Regens war sich Chefmeteorologe Jupp Dahlem seiner Sache beim Briefing sicher. „Agnes bringt zwar unbeständiges Wetter, aber für diesen Tag sind die Aussichten klasse“, orakelte der „Wetterfrosch“ des Hahnweidwettbewerbs. Sportleiter Marc Puskeiler schickte die Piloten auf Strecken von rund 300 Kilometer Länge. Gegen 13 Uhr starteten die ersten der über 110 Wettbewerbsteilnehmer. Durchschnittlich drei Stunden benötigten die Piloten für die zu bewältigenden Strecken. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 270 km/h flogen die ersten Flugzeuge über die Ziellinie am „Dettinger Buckel“.

Anders hat es hingegen am Montag ausgesehen. Aufgrund der Wettervorhersage standen nur zwei Wertungsklassen (15 m und 18 m) am Start. Somit waren nur begrenzte Flugstrecken möglich. Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse konnte nur ein Drittel die Aufgabe nicht vollständig bewältigen. Die Wertung der 18-m-Klasse steht noch nicht fest, da einige Unregelmäßigkeiten vor dem Abflug entstanden waren. Sollte die Wertung gültig sein, werden sich die Platzierungen der Gesamtwertung erheblich verändern. Am Montag waren die Tagessieger Martin Büttner (HVL Boberg) in der 15-m-Klasse und Jan Umlauf (HVL Boberg) in der 18-m-Klasse.

Ein Besuch auf der Hahnweide lohnt sich vor allem am morgigen Himmelfahrtstag. Da serviert die Fliegergruppe Wolf Hirth als Wettbewerbsveranstalter allen Besuchern ab 11 Uhr Weißwürste sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen. pb