Lokalsport

Alle reden bei den VfL-Basketballern von der ...

Alle reden bei den VfL-Basketballern von der Aufstiegsrunde auch Ross Jorgusen. Der 27-jährige Amerikaner, der in sein viertes Jahr bei

PETER EIDEMÜLLER

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den Kirchheimern geht und als Kopf der Mannschaft gilt, sprach mit uns über seine Vorstellungen und die Perspektiven des VfL.

Ross, nachdem jedermann im Kirchheimer Umfeld vom Erreichen der Aufstiegsrunde redet wie schätzt Du die Chancen des VfL ein?

Wir haben das Potenzial, um aufzusteigen. Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, ist realistisch.

Ist eine so große Erwartungshaltung nicht auch hinderlich?

Klar, ein bißchen Druck ist schon

da. Aber die Mannschaft kann damit umgehen, denke ich.

Was ist am VfL in dieser Saison anders, als in den Spielzeiten zuvor?

Ein Spieler wie Chuks Neboh hat bisher gefehlt, auch Emre Atsür passt gut zu uns. Wir sind wie eine große Familie und kommen alle gut miteinander aus. Das ist wichtig, um Erfolg zu haben.

Die Voraussetzungen für den großen Coup scheinen besser denn je. Was aber, wenn es doch nicht klappen sollte mit dem Aufstieg?

Man darf nicht vergessen, dass die Liga stark besetzt ist. Unser Augenmerk liegt immer auf dem nächsten Spiel sollte es am Ende nicht reichen, wäre das sicher kein Weltuntergang.

Du bist seit 2002 in Kirchheim. Wo liegen für Dich die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Mentalität?

Amerikaner sind im ersten Kontakt offener. Aber trotzdem habe ich viele gute Freunde hier gefunden und fühle mich richtig wohl.

Also kein Hemweh?

Am Anfang, als ich hier war, schon ein bisschen. Aber ich schaue, dass ich ein, zwei Mal im Jahr heim nach Oregon fliege, das nächste Mal an Weihnachten. Und über Ostern waren meine Eltern hier zu Besuch.