Lokalsport

Angekratzte Notzinger selbstkritisch

Das Warten hat ein Ende. Übermorgen beginnt auch für die SGEH und den TSV Jesingen die Punktspielrunde in der Bezirksliga. Der TSV Notzingen erwartet nach dem Fehlstart (1:3 beim TSGV Großbettlingen) im heimischen Eichert Aufsteiger SV 1845 Esslingen.

EBERHARD EINSELEN

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KIRCHHEIM Zuversicht auf der Berghalbinsel bei der SGEH vor dem Heimspiel gegen den SV Göppingen. Abteilungsleiter Frank Zintgraf: "Wir wollen gewinnen. An einem guten Tag können wir jeden Gegner putzen." Doch der Chef vom Hardtwald weiß, dass dies auch umgekehrt gilt. Personell gibt es beim Vize des diesjährigen Teckboten-Pokalturniers keine Probleme. Mit dem SV Göppingen kommt ein Mitfavorit auf die Schwäbische Alb. Doch das Team vom Hohenstaufen leistete sich im Heimspiel gegen die SF Wernau bei der 2:4-Niederlage einen fast schon peinlichen Lapsus.

Klaus Müller, im fünften Jahr Trainer beim TSV Jesingen, erhofft sich beim Gastspiel in Neuhausen zumindest einen Punkt. Dabei muss der Coach von den Lehenäckern auf Viktor Oster und Manfred Heiland verzichten. Die beiden sind genauso im Urlaub wie Torhüter Florent Karahoda. Dafür steht Alexander Feeß zwischen den Pfosten. Das 21-jährige Eigengewächs ist in der Mannschaft fest integriert. Klaus Müller: "Der Alex hat unser volles Vertrauen." Gegner FV Neuhausen musste mit Andreas Walther (SV Bonlanden) und Daniel Schlüter (TSV Plattenhardt) zwei wichtige Leistungsträger ziehen lassen. Am letzten Sonntag beim 2:2 in Neckartailfingen musste sogar Trainer Robert Stadtmüller noch einmal die Kickstiefel schnüren.

Die 1:3-Niederlage des TSV Notzingen beim TSGV Großbettlingen ist abgehakt. Abteilungsleiter Krunoslav Corak: "Die Mannschaft hat sich zusammengesetzt und das Spiel selbstkritisch analysiert. Die Disziplin soll besser werden." Der Boss vom Eichert: "Das was in Großbettlingen abgelaufen ist, wird nicht mehr vorkommen." Am Sonntag gastiert Aufsteiger SV 1845 Esslingen beim Meisterschaftsfavoriten. Corak: "Wir sind positiv eingestellt und gehen davon aus, dass wir gewinnen."

Für den TSG Zell begann die Saison mit einer 0:3-Heimschlappe gegen Aufsteiger FV 09 Nürtingen. Am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr) geht es zum Derby nach Boll. Die beiden Sportanlagen, der Boller "Erlengarten" und der "Zeller Berg" liegen gerade mal zwei Kilometer auseinander. Die Boller haben mit Laurence Schirinzi einen exzellenten Goalgetter verpflichtet. Der 26-jährige kickte in der letzten Saison bei Landesligist FC Donzdorf und das Jahr zuvor beim ehemaligen Bezirksligisten FC Uhingen. Auch sonst hat sich die Mannschaft gut verstärkt. Eine schwierige Aufgabe für die Jungs von Zells Trainer Axel Maier.

Spannung verspricht ein weiteres Derby: Im Stadion Wörth in Nürtingen trifft Aufsteiger FV 09 Nürtingen auf den TSV Neckartailfingen. Und Spielertrainer Claus Maier, der am kommenden Sonntag seinen 37. Geburtstag feiert, muss mit seinem TSGV Großbettlingen zu den "Hexenbannern" nach Wolfschlugen.