Lokalsport

„Anschwitzen“ für die Rehabilitation

Kirchheim. Am heutigen Samstag gastiert der nächste Top-Gegner unter der Teck. Der 1. FC Heidenheim gibt seine Visitenkarte bei Fußball-Oberligist VfL Kirchheim ab (Anpfiff 15.30 Uhr). Beide Teams sind in den letzten drei Spielen ohne Sieg. Allerdings dürfte der Druck bei den Gästen von der Ostalb deutlich größer sein. Als Goliath ist ein Sieg bei David VfL Pflicht, will man das Ziel Regionalliga-Aufstieg nicht gefährden. Zur Unterstützung hat sich bereits ein Fan-Bus aus Heidenheim angekündigt. Die Teckstädter haben also nichts zu verlieren, müssen allerdings von der zuletzt schwachen Leistung die Kurve kriegen und wieder mehr Kampfgeist zeigen.

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VfL-Urgestein Archontis Siopidis, mittlerweile in der zehnten VfL-Saison, rückt dabei für den rotgesperrten Andreas Mayer in den Kader. Mayer wird dem VfL bis zum 29. April, also in vier Partien fehlen – so lange hat ihn der WFV nämlich nach seinem Platzverweis gegen Schwieberdingen gesperrt. Neben dem verletzten Kagan Söylemezgiller und dem beruflich verhinderten Emrah Polat fielen bis gestern keine weiteren Akteure aus. Auch der unter der Woche angeschlagene Ferdi Er (Oberschenkelprellung) ist wieder an Bord. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Schwieberdingen könnte es die eine oder andere Überraschung in der Startelf geben.

So oder so sind die VfL-Kicker nach einer Woche der deutlichen Worte und der in schlechter Erinnerung bewahrten Hinspielniederlage (1:9) motiviert genug, um Rehabilitation zu betreiben. Eigens dafür hat das Trainerduo Michael Rentschler/Christian Hofberger am heutigen Spieltag um 11.30 Uhr noch eine knapp 35-minütige Trainingseinheit angesetzt und versucht so, einen neuen Reizpunkt zu setzen: „Anschwitzen“ und Standardsituationen üben lautet das Motto. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagssen in der Stadiongaststätte soll der Teamgeist neu beschworen werden. wr