Lokalsport

Auch das Schlusslicht ist derzeit zu stark

Die Talfahrt geht unvermindert weiter. Nach der 5266:5311-Heimniederlage gegen das seitherige Schlusslicht aus Blaustein sind die Verbandsligakegler des VfL Kirchheim auf dem letzten Tabellenplatz angekommen. Auch die Damen unterlagen beim Tabellenletzten, dem KSC Ellwangen, mit 2438:2459 in einem schwachen Spiel.

KIRCHHEIM Das Startpaar bei den Herren wusste noch zu überzeugen und musste dem Gegner nur einen 18-Holz-Vorsprung zugestehen. Hoi mit 893 Holz blieb unter den gewohnten Heimergebnissen und Halama zeigte mit 956 Leistungspunkten ein Klasse-Niveau. Das Mittelpaar gab auch nur 17 Holz ab, aber die Leistungen waren bescheiden. Akzeptabel noch die 845 Leistungspunkte von Kasper im ersten Spiel nach langer Pause, doch die 836 Kegel von Leitner und die nachfolgenden 845 von Dambaur waren erschreckend schwach.

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Eine feste Größe in einer ansonsten nicht gerade überragenden Mannschaft wird immer mehr Deuschle, der 891 Holz zum Gesamtergebnis beisteuerte. Auf eine baldige Genesung von Stark bleibt zu hoffen, damit wenigstens ein Ergebnisgarant wieder dabei ist. Vier Spiele stehen noch aus und der rettende achte Platz ist nur einen Punkt entfernt. Die zwei ausstehenden Heimspiele müssen jetzt noch gewonnen werden, damit der sofortige Wiederabstieg kein Thema mehr ist.

In einer schwachen Partie unglücklich unterlegen waren die Damen beim KSC Ellwangen. Hier konnte lediglich das Startduo mit Schubert (411) und Klein (431) überzeugen. Zechner mit 402, Hoi mit 400 und Grolig sowie Stiffel mit je 397 Leistungspunkten blieben unter ihren Möglichkeiten und mussten dem Tabellenletzten die Punkte überlassen. Durch die Niederlage rutscht der VfL auf Rang fünf ab. Bei den vier noch ausstehenden Aufgaben bleibt abzuwarten, ob dieser Platz gehalten werden kann, denn zu den beiden Heimspielen erwartet die Truppe den Tabellenführer und der Zweitplatzierten.

Immer noch auf Erfolgskurs befindet sich die zweite Damenmannschaft nach dem Sieg beim SV Esslingen mit 2347:2334 Leistungspunkten. Zu überzeugen wussten Mayerhöfer mit 415 und Grolig mit 407 Kegeln. Die restlichen vier Damen spielten unter Niveau, dennoch reichte es zum Sieg. Die Zweite Herrenmannschaft festigte den zweiten Platz im Duell mit den punktgleichen Ludwigsburgern. 4991:4943 Holz lautete das Ergebnis zu Gunsten der Blauen. Eichhorst erspielte sich 829, Breunle 832, Merkl 812, Glavica 811, Hitz 843 und Kluge sehr gute 864 Kegel. Der zweite Platz wird wohl auch zum Saisonende Bestand haben, dass sich der Tabellenführer aus Unterlenningen in den restlichen Partien noch eine Blöße gibt, ist kaum zu erwarten.

Mit der schwächsten Saisonleistung zu Hause unterlag die dritte Mannschaft gegen den VfL Sindelfingen IV mit 2371:2444 Holz. Annehmbare Ergebnisse erzielten nur Falkenstein mit 407 und Ristl mit 435 Kegeln. Zu einem nicht erwarteten Auswärtserfolg kam die vierte Mannschaft mit 2351:2282 beim KSV Weissach III. Eifrigste Punktesammler waren Hüttner mit 409 und die Gebrüder Merkl mit 407 beziehungsweise 401 Leistungspunkte.

Am Wochenende steht der 15. Spieltag auf dem Programm. Die VfL-Herren reisen zum TSG Bad Wurzach, wobei sich die Truppe dort keine großen Siegchancen ausrechnen darf. Die Damen erwarten mit dem SKV Brackenheim den Tabellenzweiten zum Schlagabtausch auf den Stadion-Bahnen. Zünglein an der Waage kann man hier spielen, denn zwei Spieltage später präsentiert sich mit Feuerbach der aktuelle Tabellenführer unter der Teck. Mit dem TV Cannstatt erwartet die zweite Mannschaft einen sympathischen, aber unangenehmen Gegner. Die Damen II erwarten die gemischte Truppe des VfL Sindelfingen. Das Heimprogramm am Samstag: Herren II gegen TV Cannstatt (12.30 Uhr), Damen II gegen VfL Sindelfingen (17.30 Uhr). Sonntag: Damen I gegen SKV Brackenheim (13 Uhr).

ps