Lokalsport

Auch Lichtl zieht‘s zum VfB

Hürdensprinterin wechselt nach Stuttgart und trainiert weiter in Kirchheim

Neues von der Leichtathletik-Wechselbörse: Die in Kirchheim trainierende Hürdensprinterin Stephanie Lichtl aus Bempflingen verlässt ihren bisherigen Verein LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg in ­Richtung VfB Stuttgart.

Klaus Schlütter

Nürtingen. Der Wechsel ist perfekt, es fehlt nur noch die Vertragsunterschrift: Stephanie Lichtl (23) trägt in der nächsten Saison das Trikot des VfB Stuttgart. Die schnelle Hürdensprinterin aus dem Bempflinger Teilörtchen Kleinbettlingen ist schon die vierte Topathletin aus der Kirch­heimer Trainingsgruppe von Micky Corucle, die sich den „Roten“ anschließt. Vor ihr waren bereits Anja Wackershauser, Franziska Dobler und Ann-Kathrin Fischer vom VfL Kirchheim zum VfB gewechselt (wir berichteten). Alle vier werden weiterhin bei Corucle im Kirchheimer Stadion trainieren.

„Ich habe mich dort nicht mehr so wohlgefühlt“, sagte Lichtl, nachdem sie bei ihrem bisherigen Verein LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg gekündigt hatte. Beim VfB reize sie besonders die 4 x 100-Meter-Staffel als Alternative, zumal ihre Trainingskameradinnen Wackershauser, Dobler und Fischer dort auch zum Einsatz kommen. „Ich bin ja früher bei der TG Nürtingen schon Staffel gelaufen.“ Von dort war die Sportwissenschaftsstudentin der Uni Tübingen Ende 2005 zum LAZ Salamander gewechselt. Mit Bestzeiten von 13,22 Sekunden im vergangenen und 13,24 in diesem Jahr zählt Stephanie Lichtl zur deutschen Spitzenklasse über 100 Meter Hürden. In der abgelaufenen Saison lief die 23-Jährige die sechstschnellste Zeit in Deutschland, verpasste bei den deutschen Meisterschaften in Hannover nur knapp die Bronzemedaille. Darüber hinaus ist sie auch eine beständige Sechs-Meter-Weitspringerin, aber leider etwas verletzungsanfällig. Trainer Corucle über seinen Schützling: „Eines der größten Talente im Hürdenbereich.“

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