Lokalsport

Auch Singh und Gühring verlängern

Während die Luft im Kampf um den Klassenerhalt für den VfL nach der 1:2-Niederlage in Wangen wieder dünner geworden ist, wird die Liste der Spieler-Zusagen für die kommende Runde derweil immer länger.

EBERHARD EINSELEN

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WANGEN Verlängert haben letzte Woche Stürmer Antonino Singh und Torhüter Patrick Gühring. Mögliche Neuverpflichtungen werden derzeit laufend beim Probetraining getestet. Norbert Krumm wird es in seiner Funktion als sportlicher Leiter in diesen Wochen sicher nicht langweilig.

Auch in Wangen kam rund um das Verbandsliga-Match am Samstag keine Langeweile auf. Das Allgäu-Stadion war gesperrt. Der Rasen sollte für das "große Spiel" geschont werden am Pfingstsonntag kommt der deutsche Meister FC Bayern München zur Feier des 100-jährigen Clubjubiläums des FCW zu einem Freundschaftsspiel nach Wangen. Dass der Nobel-Klub aus München überhaupt nach Wangen kommt, daran hat Hermann Selbherr großen Anteil. Der Spielausschussvorsitzende des Deutschen Fußballbundes ist ein echter Wangener. Zu dem Highlight werden 8 000 Zuschauer erwartet.

Nach der Stadionsperre wurde am Samstag auf einem Platz am Sportgelände Gehrenberg gespielt. Direkt neben diesem Spielfeld kickten zeitgleich auch die Kirchheimer B-Junioren. Der VfL-Nachwuchs war wesentlich erfolgreicher. Die Youngsters gewannen das Punktspiel der Oberliga mit 5:1.

Das Verbandsligaspiel begann mit einer 15-minütigen Verspätung, weil auf dem Hauptspielfeld am Gehrenberg noch die C-Jugend kickte. Da ließen sich die Gastgeber überhaupt nicht aus der Ruhe bringen. Auch Schiedsrichter Heinz Rössler schien dies nicht zu stören.

Aus VfL-Sicht war es ziemlich ärgerlich, dass man sich nicht wenigstens mit einem Punkt belohnt hat. Das könnte in der Endabrechnung noch weh tun. Fredy Huckenbeck, der Trainer des FC Wangen, war dementsprechend erfreut: "Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns im Kampf um den Klassenerhalt." Und der sportliche Leiter des VfL, Norbert Krumm, jammerte: "Alle haben gegen uns gespielt." So wird es im Kampf um den Klassenerhalt langsam aber sicher wieder kritisch.

Aus momentaner Sicht sieht es so aus, dass es vier Direktabsteiger geben wird davon ausgegangen, dass Zuwachs aus der Oberliga kommt. Was mit dem drohenden Abstieg der Spielvereinigung Ludwigsburg so gut wie sicher ist. Der Fünftletzte (Rang zwölf) muss noch in die Relegation gegen einen Vizemeister der Landesliga. Die TSF Ditzingen (33 Punkte) als aktueller Zwölfter haben gerade mal drei Zähler weniger als der VfL.

Bereits übermorgen gastieren die Kirchheimer bei der SG Sonnenhof Großaspach. Der Tabellenführer verlor vorgestern in Metzingen mit 1:2 und hat jetzt wieder die Verfolger Laupheim und Balingen am Hals. Damit wird die Aufgabe für das Team um Spielertrainer Michael Rentschler nicht gerade leichter. Trotzdem gibt es noch keinen Grund zur Panik an der Jesinger Allee. Norbert Krumm: "Wir arbeiten in Ruhe weiter. In Großaspach haben wir nichts zu verlieren."