Lokalsport

Auftakt macht Mut

Ötlinger Sportgymnastinnen Dritte in Schwenningen

Die Sportgymnastinnen des TSV Ötlingen sind mit einem dritten Platz beim Nikolaus-Cup in Schwenningen in die neue Saison gestartet. Ausgeschrieben war ein Gruppen- und Duo-Wettbewerb.

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Schwenningen. Unter den Teilnehmern des Wettkampfs, der aus Anlass des 25-jährigen Abteilungsjubiläums der Schwenninger ausgetragen wurde, waren Sportlerinnen aus Schwaben, Baden, Bayern und Rheinland-Pfalz. Der TSV Ötlingen war in der Jugendwettkampfklasse mit der Mannschaft und mit zwei Paaren am Start. Im Gruppenwettbewerb sahen sich die fünf Mädchen von Trainerin Sibylle Stark starker Konkurrenz aus Bayern und Rheinland-Pfalz gegenüber. Sieben Gruppen stellten sich in zwei Durchgängen dem Kampfgericht.

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Die TSV-Gruppe zeigte eine neue Kür mit fünf Bällen auf die Musik „Carol of the Bells“ von Brian Scott. Nach einem sehr homogenen Beginn machte sich bei Würfen und Wechseln nach der nur kurzen Vorbereitungszeit etwas Nervosität bemerkbar. Die Folge waren zwei Ballverluste, die entsprechende Abzüge brachten. Der zweite Auftritt in den selbst entworfenen Gymnastik-Anzügen verlief dann mit deutlich weniger Fehlern. Die Wechsel und Würfe klappten, kaum technische Fehler, die die Gesamtkomposition störten, so stand am Ende ein verdienter dritter Platz.

Im Duo-Wettbewerb wurden anschließend Leonie Reiterer und Eda Polat im ersten Durchgang ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie erzielten die Höchstwertung für den TSVÖ. Nachlassende Konzentration im zweiten Durchgang führte bei der anspruchsvollen Übung mit zwei Bällen dann zu etlichen Fehlern und zum undankbaren vierten Platz in der Endabrechnung. Ines Becker und Nadine Rietheimer machten es anschließend umgekehrt: Nach einem verpatzten ersten Durchgang, konnten sie sich im zweiten Versuch steigern und am Schluss noch Platz sechs belegen.

Das Resümee an diesem Wochenende war aus Ötlinger Sicht dennoch positiv. Zu einem frühen Zeitpunkt bot der Wettkampf die Möglichkeit zur Standortbestimmung. Bis zu den nächsten Wettkämpfen im Februar bleibt den TSVÖ-Gymnastinnen noch genügend Zeit, die anspruchvollen Übungen mit hohen Ausgangswerten zu präzisieren und mehr Sicherheit zu gewinnen.sst