Lokalsport

Ausreißversuche bleiben unbelohnt

Mit zwei Top-Ten-Platzierungen sind die Fahrer des Kirchheimer Teckspeed-Teams vom fünften Lauf des Bayern Inline Cups in Marquartstein zurückgekehrt.

MARQUARTSTEIN Zu den Favoriten zählten, neben den Fahrern vom Saab Salomon Team aus Österreich und dem Skate Club Allgäu, auch das Kirchheimer Team Teckspeed, das mit fünf Fahrern angetreten war.

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Der Startschuss für den Halbmarathon (21 km) erfolgte um 20 Uhr. Drei Minuten zeitversetzt wurden die Herren ins Rennen geschickt. Die Wettkampfdistanz teilte sich auf in fünf Runden (je 4,2 km) auf einer flachen, mit teilweise schlechtem Straßenbelag versehenen Strecke. Vom Start an formierte sich bei den Herren eine sehr große Spitzengruppe mit rund 70 Skatern. Die Teckspeed-Fahrer Lars Hamann (TV Neidlingen) und Jens Löffler (HWSC Schwenningen) versuchten, das Tempo hoch zu halten, um das Führungsfeld zu ermüden und nach und nach zu verkleinern. Felix Klier (TSuGV Großbettlingen), der sich bisher in bestechender Form präsentierte, sollte für den Schlusssprint geschont werden.

Der weitere Rennverlauf war geprägt von Tempovorstößen der Teckspeed-Fahrer und einzelnen Ausreißversuchen des Salomon Teams. Das übrige Feld verhielt sich passiv. In der letzten Runde startete Albrecht Blessing (TSV Ötlingen) eine Attacke, indem er in einer Kurve geschickt innen an der noch immer rund 60-köpfigen Spitzengruppe vorbeizog. Nachdem ihn das Feld wieder eingeholt hatte, setzte Löffler zu einer Konterattacke an. Er konnte sich etwa 100 Meter von der Spitze lösen, wurde aber schnell wieder vom Feld eingeholt.

Etwa einen Kilometer vor dem Ziel unternahm Lars Hamann, der die Spitzengruppe anführte, einen erneuten Tempovorstoß. Als die anderen Teams die Lücke wieder geschlossen hatten, setzte Felix Klier zu einer erfolgreichen Konterattacke an. Nur wenige Meter vor dem Ziel löste sich unerwartet eine Vierergruppe des Saab Salomon Teams vom Feld und zog an den beiden Teckspeed-Fahrern vorbei bis in Ziel.

Klier und Hamann konnten sich noch an die Gruppe dranhängen und sich im Zielsprint die Plätze sechs (Platz 2 AK) und sieben (Platz 3 AK) erkämpfen. Sieger wurde Hannes Wolf (Saab Salomon Austria) in einer Zeit von 35:15 Minuten. Jens Löffler erkämpfte sich den 29. Platz, gefolgt von Albrecht Blessing und Hubert Grasser auf den Plätzen 34 und 107. Obwohl die Kirchheimer wie in keinem Wettkampf zuvor aktiv ins Renngeschehen eingriffen, reichte es dieses Mal nur für zwei Plätze unter den Top Ten.

hg