Lokalsport

Axel Maier docktin Weilheim an

Die Verantwortlichen des TSV Weilheim sind bei der Suche nach einem Nachfolger für den überraschend zurückgetretenen Oliver Klingler fündig geworden: Axel Maier heißt der neue Trainer des Kreisliga A-Clubs.

REIMUND ELBE

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WEILHEIM Bei einem intensiven Gespräch im Vereinsheim fiel Mitte der Woche die Entscheidung zugunsten des 40-jährigen Wellingers. Nach dem Treffen war klar: Der frühere Coach des Bezirksligisten TSG Zell ist der geeignete Kandidat. "Wir haben gesehen, welche Erfolge er in Zell hatte", unterstreicht Martin Koch aus der Abteilungsspitze der Weilheimer Fußballer, "wir sind jedenfalls erleichtert, dass wir einen neuen Trainer haben. Nach dem Weggang von Oliver Klingler waren wir alle wie vor den Kopf geschlagen."

Der neue Mann am Ruder nimmt die Vorschusslorbeeren wohlwollend entgegen und gibt ein kräftiges Lob zurück. "Der TSV Weilheim steht für eine hervorragende Jugendarbeit", sagt Axel Maier, "der Club wird ausgezeichnet geführt." Deshalb sei es für ihn keine Frage gewesen, das Angebot der Weilheimer anzunehmen. Außerdem habe er ja einst für den TSVW die Kickstiefel geschnürt. "Aber das ist fast 20 Jahre her." Das Debüt auf der Trainerbank geht übermorgen unter dem Hohenneuffen vonstatten: Der TSVW, aktuell Tabellenzehnter, gastiert beim VfB Neuffen. Beide Clubs feierten am vergangenen Wochenende 4:2-Erfolge: Der TSVW gegen den TV Neidlingen, die Neuffener in Altdorf.

7-0-0: Was für eine Bilanz des Spitzenreiters SGEH nach sieben Spieltagen. Am kommenden Sonntag trifft das Team um die Spielertrainer Danell Stumpe und Antonio Portale auf den SV Nabern. Portale plagt sich erneut mit Leistenproblemen herum, auf der Alb sind die Verantwortlichen jedoch zuversichtlich, dass es mit einem Einsatz des Torjägers klappt. Die Naberner sind derweil die Remiskünstler der Liga: Dreimal gab es Unentschieden für den SVN in der Saison.

Duell der Gebeutelten unter dem Reußenstein: Der TV Neidlingen empfängt eine Woche nach der schmerzhaften Derby-Niederlage in Weilheim den TSV Holzmaden. Letztgenannter machte am vergangenen Sonntag unangenehme Bekanntschaft mit der Torwut der SGEH. Das 1:7 ließ den TSVH bis auf Platz 14 zurückfallen. Beide Teams stehen also schon in dieser frühen Phase der Runde unter Druck.

Was den Weilheimern gelungen ist, steht beim AC Catania Kirchheim noch aus: Die Installierung eines neuen Trainers. Nach dem Rücktritt von Helmut Hartmann leitet Offensivspieler Radovan Andric interimsmäßig das Training bei den Azzurri. "Radovan wird am Sonntag gegen den TSV Wolfschlugen auch als Spieler auflaufen", erklärt Catania-Sprecher Pasquale Martinelli. In die Trainersuche eng eingebunden ist im Übrigen der stellvertretende AC-Vorsitzende Giuseppe Forzano. Martinelli: "Wir überstürzen nichts."

Die SF Dettingen gastieren nach ihrem respektablen aber punktlosen Auftritt gegen den TSV Oberboihingen (0:1) nun beim TSV Oberlenningen. Auch die Lenninger verloren am vergangenen Sonntag mit diesem Resultat in Neckartenzlingen. Der TSVO hat aus den ersten Saisonpartien lediglich fünf Zähler geholt, drei weniger als Gegner SFD. Die weiteren Partien in der Kreisliga A spielen sich ausnahmslos unter Clubs aus der Nürtinger Ecke ab. SGEH-Verfolger FC Frickenhausen II empfängt den TSV Neckartenzlingen, der TSV Grafenberg den FC Unterensingen, der Überraschungsvierte TB Neckarhausen den Tabellenletzten aus Altdorf.