Lokalsport

Baumann will im Spitzenspiel das Maximale

Kirchheim. Heute geht‘s nach Walldorf – dort starten die Wochen der Wahrheit für die Oberliga-Fußballer des VfL Kirchheim: Ultimativ wird sich klären, inwieweit die Blauen ein ernster Titelkonkurrent für Tabellenführer TSG 1899 Hoffenheim II bleiben können. Danach stehen die Spiele zu Hause gegen den Vierten, Bahlinger SC, und bei den siebtplatzierten Illertissenern an, ehe der unberechenbare FC Nöttingen unter der Teck gastiert. Ein wahrlich schwieriges Programm für den VfL, den ausgerechnet in diesen Tagen schwere Verletzungssorgen plagen.

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Oliver Otto und Marcel Hofbauer werden erst nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Abwehr-Chef Ferdi Er kann derzeit wegen anhaltender Schmerzen im Knie nach wie vor nicht trainieren, ein Einsatz im Verfolgerduell heute Nachmittag bei Astoria Walldorf (15 Uhr) entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Zudem fällt mit Maximilian Laible der zuletzt treffsicherste Spieler aus. Laible hat eine einwöchige studienbedingte Pflichtveranstaltung.

Also wird das Trainerteam Baumann/Brobeil wieder einmal improvisieren und etwas austüfteln müssen. Somit haben junge VfL-Spieler wie Marcel Ziegler (als Vertreter von Laible) wieder Chancen, sich zu beweisen. „Die Mannschaft konnte bisher fast alle Verletzungen gut auffangen. Wir gehen in das Spiel rein, um zu gewinnen. Und wir haben keinen Druck“, gibt sich Baumann trotz aller Sorgen optimistisch. Mitfahrgelegenheit für Fans und Interessierte besteht gegen einen Obolus von zehn Euro ab 12 Uhr am Kirchheimer Stadion. wr

VfL: Stowers – Eisenhardt, Kauffmann, Huttenlocher (Er), Altinsoy – Kuhn, Ohran, Polat (Gürol), Hertel – Tunjic, Ziegler