Lokalsport

Bestens gerüstet für das Ligafinale

VfL-Oberligaturnerinnen auf Tabellenplatz zwei

Die Oberligaturnerinnen des VfL Kirchheim II haben sich dank eines dritten Platzes am vierten Wettkampftag als Tabellenzweiter für das Ligafinale kommendes Wochenende in Böblingen qualifiziert.

Bestens gerüstet 
für das Ligafinale
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Ingelfingen. Sieger des vierten Wettkampftages in Ingelfingen wurde die gastgebende KTV Hohenlohe (190,80 Punkte). Hinter dem SB Heidenheim (194,55) landete der VfL (181,55) auf dem dritten Platz. Vor dem Oberligafinale, für das sich der SB Heidenheim II, der VfL Kirchheim II, die KTV Hohenlohe und der MTV Ludwigsburg qualifiziert haben, rückten die Top Drei der Tabelle deutlich enger zusammen und lassen auf ein spannendes Finale in Böblingen am kommenden Wochenende blicken.

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Erneut war es Aufgabe des VfL, die ungeliebte Startposition am Sprung zu übernehmen. Lara Rüping, Lara Froschauer und Lea Voith konnten dem Kampfgericht auch mit gelungenen Sprüngen erstmals nur Zehner-Wertungen entlocken. Joanna Preuss und Anna-Lena Mühleisen gelang es, durch sichere Landungen noch die Elf-Punkte-Marke zu übertreffen.

Knackpunkt der Kirchheimer Turnerinnen ist nach wie vor der Stufenbarren. Erschwerend kam hinzu, dass Stammturnerin Stephanie Haible studienbedingt fehlte, Lory Fröchtling krankheitsbedingt kaum hatte trainieren können und Alessa Maisch nach wie vor ausfällt. Den Part von Haible übernahm Anna-Lena Mühleisen, die damit zum ersten Mal in der Oberliga an allen vier Geräten zum Einsatz kam. Bei ihrem Barreneinstand legte die 13-Jährige wertvolle 9,05 Punkte vor. Zwar gelang Lea Voiths Flugteil zum oberen Holm erst im zweiten Versuch, doch 9,00 Punkte schrieb auch sie dem VfL-Konto gut. Joanna Preuss (10,80) und Lara Rüping (10,15) turnten nahezu fehlerfreie Übungen. Noch nie in dieser Saison präsentierten sich die VfL-Mädchen am Stufenbarren so stabil und konnten zudem auf 11,00 Punkte von Schlussturnerin Lory Fröchtling blicken.

Nach diesem Auftritt zeigten sich die Kirchheimerinnen auch am Schwebebalken kämpferisch. Dass sich die 18-jährige Gymnasiastin, Samantha Müller (10,80) auf dem Schwebebalken am wohlsten fühlt, bewies sie am vierten Wettkampftag wieder, auch wenn sich ein Abstieg beim Flick-Flack auf dem zehn Zentimeter breiten Gerät nicht vermeiden ließ, Sturzfrei kam Anna-Lena Mühleisen (10,35) durch ihr Programm. Lory Fröchtling und Joanna Preuss mussten beide das Gerät verlassen. Dank hoher Schwierigkeiten wie dem freien Rad, Akrobatikverbindungen und Salti wiesen die beiden hohe Ausgangswerte vor und kamen jeweils auf 11,65 Punkte. Noch ein Zehntel mehr (11,75) gab es für den Vortrag von Lea Voith. Als Jüngste im Kirchheimer Team empfahl sie sich erneut als Vierkämpferin. Nach drei Geräten war der VfL knapp am Heidenheimer SB dran. Vorbei zog unerwartet die KTV Hohenlohe, die den Heimvorteil nutzte.

Am Boden wollten alle noch einmal das Beste aus sich herausholen. Für den kecken Auftritt von Anna-Lena Mühleisen zog das Kampfgericht 11,35 Punkte. Lara Froschauer toppte das Ergebnis mit 12,25 Punkten. Weitere 12,35 Punkte erturnte sich Joanna Preuss. Und es kam noch besser: Lea Voith (13,25) und Lory Fröchtling (13,30) bewiesen mit ihrem Team ihre unangefochtene Spitzenposition an diesem Gerätmp