Lokalsport

Betonte Lockerheit in Jesingen

Schwere Aufgaben für alle drei Teck-Vertreter in der Fußball-Bezirksliga

Schwere Hausaufgabe für den TSV Jesingen: Der TSV Deizisau erscheint nach dem Sieg über Tabellenführer Boll mit breiter Brust in den Lehenäckern. Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg in Neckartailfingen braucht es den Kaisner-Schützlingen jedoch nicht bange zu sein.

Klaus Schorr

Kirchheim. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Elf der letzten 13 Pflichtspiele hat der TSV Jesingen gewonnen. Hinsichtlich der Relegationsaussichten lässt man sich im Jesinger Lager jedoch nicht unter Druck setzen. Schließlich kommt mit dem TSV Deizisau ein weiterer Relegationsaspirant übermorgen in die Lehenäcker. „Wir haben zwar ein Heimspiel, doch unter Relegationsdruck stehen wir sicherlich nicht. Wer hätte denn vor der Saison gedacht, dass wir so weit oben stehen würden“, gibt sich TSV-Abteilungsleiter Steffen Mauz betont locker. Verzichten muss Jesingens Coach Marc Kaisner auf Ilker Karlitepe, der bis zum Saisonende ausfallen wird.

Gegner Deizisau steht zwei Zähler besser als der TSVJ auf Rang drei, hat das Hinspiel 2:1 gewonnen und kommt mit der Empfehlung des Last-minute-Sieges über Tabellenführer Boll nach Jesingen. Dennoch stellt sich TSVD-Coach Dejan Majhen auf ein schweres Spiel und ein witterungsbedingt tiefes Geläuf ein. „Auch wenn der Abstand zu Platz zwei schon relativ groß ist, könnten wir unseren Sieg gegen Boll jetzt vergolden, indem wir in Jesingen nachlegen.“

Vor einer nicht minder schweren Aufgabe steht der TSV Notzingen, der Meisterschaftsfavorit SC Geislingen im Eichert erwartet. TSVN-Coach Ronald Witt nimmt die Außenseiterrolle dankend an, hat er doch noch einige Angeschlagene zu verzeichnen. „Gegen Geislingen stehen wir keineswegs unter Druck, denn wir müssen gegen diesen Gegner nicht unbedingt punkten“, so Witt. In Geislingen hat sich Heinrich Bruß vom Co- zum Cheftrainer aufgeschwungen und das Zepter in der Winterpause von Achim Feyl übernommen. Auf Spielmacher Toni di Lucia muss er übermorgen zwar weiter verzichten, doch mit Thorsten Radöhl und Markus Geist stehen ihm zwei wichtige Stammkräfte wieder zur Verfügung.

Kein Zuckerschlecken erwartet die SGEH beim Gastspiel in Ebersbach, zumal Florian Laderer und Markus Nachtmann erneut verletzt sind, Marc Weger ist jedoch wieder dabei. Bei SGEH-Spielertrainer Danell Stumpe herrscht Vorfreude: „Ich kenne den Ebersbacher Coach Alex Hübbe gut, da wir beide in Weilheim wohnen. Wir haben Respekt voreinander. Es wird bestimmt ein spannendes Spiel.“ Nachdem sich die ersten Vier der Tabelle gegenseitig duellieren, bietet sich dem Filstalclub die wohl letzte Chance, nochmal ganz nach vorne zu stoßen. Nicht zurückgreifen kann Hübbe auf die beiden ehemaligen VfL-Kicker Marcel Klon und Florian Kümmerle.

Ein Prestigederby und drei Abstiegsduelle stehen zudem noch auf dem Programm: Im Aichtal stehen sich der TSV Grötzingen und der TSV Neckartailfingen gegenüber, bei den SF Wernau gastiert der VfB Neuffen, der TSV Raidwangen empfängt den SV 1845 Esslingen und zum Aufei­nandertreffen der Erfolglosen kommt es zwischen dem RSK Esslingen und dem noch punktlosen Schlusslicht FC Nürtingen 73.

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