Lokalsport

Bewährungsprobe in der Weltelite

Im Rahmen des 31. "Real,-Berlin-Marathons" fand auch das Finale des World Inline Cups statt. Mit 8161 Inline-Skatern und der kompletten Weltelite war es ein Sportereignis der Superlative. Annette Frik aus Ötlingen belegte im Damenfeld nach einem Sturz Platz 26 , Lars Hamann (Neidlingen) wurde im Elitefeld 124.

BERLIN Die 42,195 Kilometer lange Strecke führte durch mehrere Stadtteile zum Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor. Rund 200 000 Schaulustige feuerten die Skater an. Teckspeed Top-Skater Lars Hamann (TV Neidlingen) konnte auf Grund seiner Marathonbestzeit aus dem Eliteblock starten. Die Teamkollegen Eric Gilberg, Martin May, Oliver Helstab, Frank Eisele, Hubert Grasser und die einzige Teckspeed-Frau Carmen Besemer standen ebenfalls in ihren leistungsbezogenen Startblöcken. Ebenfalls im Eliteblock vertreten war Vereinskameradin Annette Frik (TSV Ötlingen / ZEPTO Skate Team), die sich eine Woche zuvor beim 7. World-Cup Rennen in Duluth (Minnesota / USA) den 19. Platz erkämpfte und damit die zweitbeste Deutsche wurde.

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Obwohl die Straßen noch nass waren, wurde das Rennen sehr schnell angegangen. Lars Hamann konnte etwa zehn Kilometer mit der Weltelite mithalten. Als das Tempo weiter forciert wurde, musste er abreißen lassen und positionierte sich in der ersten Verfolgergruppe, mit der er als 124. und mit einer persönlichen Bestzeit von 1:12:33 Stunden über die Ziellinie sprintete. Die Mitstreiter Eric Gilberg und Martin May (Speed-Team-Stuttgart) erkämpften sich die Plätze 275 und 453. Oliver Helstab, Frank Eisele und Hubert Grasser (alle TSV Ötlingen) folgten ihnen auf den Rängen 679, 1351 und 1837 ins Ziel. Den Sieg bei den Herren holte sich mit 1:04:43 Stunden Roger Schneider (Schweiz) vor den beiden Italienern Luca Saggiorato und Massimiliano Presti.

Annette Frik war vom Start weg in der Spitzengruppe der Damen, wo es zu harten Positionskämpfen kam. Im weiteren Rennverlauf stürzte sich jedoch unglücklich, konnte aber durch eine beachtliche Kraftanstrengung wieder zur Spitze aufschließen. Im Zielsprint erkämfte sich die Ötlingerin mit einer Zeit von 1:17:14 Stunden den 26. Platz in der Wertung der Damen und wurde damit die viertbeste deutsche Skaterin. Carmen Besemer (TSV Ötlingen) lieferte mit Platz 59 ebenfalls eine solide Leistung ab. Siegerin wurde mit 1:17:08 Stunden die Kolumbianerin Cecilia Baena vor Julie Glass (USA) und Laura Lardani (Italien). Für die Speedskater vom Team Teckspeed war dies der offizielle Abschluss einer erfolgreichen Saison.

hg