Lokalsport

Bittere Pleite: Aus 4:2 wird 4:9

Trotz guten Beginns und einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung hat Tischtennis-Verbandsligist VfL Kirchheim beim TV Unterboihingen mit 4:9 verloren.

WENDLINGEN "Gegen Unterboihingen müssen wir brennen." So hatte VfL-Abteilungsleiter Axel Schorradt die Mannschaft auf den Rückrundenauftakt beim TV Unterboihingen eingeschworen. Der Start verlief entsprechend furios. Hohl/Rohr bezwangen das Spitzendoppel der Gastgeber überraschend, aber verdient mit 3:1. Das Einserdoppel des VfL (Hummel/Braun) erhöhte auf 2:0. Bihr/Schorradt fanden nur in einem Satz zu gewohnter Spielstärke. Gegen die abgeklärteren Morjan/Scheufler hatten sie mit 3:1 das Nachsehen.

Anzeige

Im Spitzenpaarkreuz bot Tobias Braun gegen den zweitligaerfahrenen Peter Stritt eine respektable Leistung. Zum Leidwesen des VfL konnte er einige Satzbälle nicht nutzen und gab das Spiel mit 1:3 ab. Am Nachbartisch gewann Klaus Hummel gegen Martin Großmann, die Gäste aus Kirchheim führten 3:2. VfL-Neuling Alexander Bihr behielt gegen den ungarischen Routinier Janos Toth mit 3:0 die Oberhand. Beim Zwischenstand von 4:2 kam beim VfL Hoffnung auf.

Danach lief unerklärlicherweise nicht mehr viel auf Kirchheimer Seite zusammen. Michael Hohl verlor gegen Uwe Morjan zwei Sätze in der Verlängerung, das Spiel endete 1:3. Axel Schorradt spielte eine gute Partie gegen Kurt Kellner. Im dritten Satz führend sah man ihn auf die Siegerstraße einbiegen, doch der österreichische Routinier wendete das Blatt nochmals und gewann 3:1. Danach verlor der am Arm verletzte Andreas Rohr mit demselben Ergebnis gegen den engagiert spielenden Tim Scheufler. Durch diese drei knappen Niederlagen war der Vorsprung dahin und es stand 4:5.

Das VfL-Schicksal nahm weiter seinen Lauf, in den folgenden vier Einzeln verbuchten die Teckstädter lediglich einen Satzgewinn: Im Aufeinandertreffen der Spitzenspieler war Klaus Hummel gegen Peter Stritt chancenlos. Tobias Braun konnte seine gute Leistung aus dem ersten Durchgang nicht wiederholen und verlor klar gegen Martin Großmann. Michael Hohl, in der Vorrunde noch siegreich gegen Janos Toth, verlor dieses Mal genauso wie Alexander Bihr gegen den taktisch klug spielenden Uwe Morjan. So wurde aus einer 4:2-Führung eine 4:9-Schlappe so einzubrechen war für alle Beteiligten bitter.

pm