Lokalsport

Bloß kein Nervenflattern

Morgen trifft Fußball-Oberligist VfL auf die SG Sonnenhof Großaspach

Der Schaden hält sich in Grenzen: Obwohl Fußball-Oberligist VfL Kirchheim vergangenen Samstag in Crailsheim 0:2 verlor, hat sich die Situation für den Tabellendreizehnten im Abstiegskampf nur unwesentlich verschlechtert. Mit einem Sieg morgen Abend über die SG Sonnenhof Großaspach (Anpfiff um 19.30 Uhr) könnten sich die Teckstädter etwas vom Tabellenende lösen.

REIMUND ELBE

Kirchheim. VfR Mannheim, TSV Schwieberdingen, SV Linx, Bahlinger SC – die hinter dem VfL platzierten Mannschaften spielten am Wochenende ganz nach dem Geschmack der Kirchheimer und legten jeweils einen Flop hin. Lediglich die erstarkte Reserve des Regionalligisten Stuttgarter Kickers punktete und weist als Liga-Vierzehnter noch einen Zähler Rückstand auf den VfL auf. Mit der gegebenen Tabellen-Konstellation können die Blauen leben – sich zurücklehnen im Abstiegskampf wäre fatal.

„Nach der Niederlage in Crailsheim müssen wir nun gegen Großaspach gewinnen“, verdeutlicht Michael Rentschler. Der VfL hat personell genügend Alternativen für die Partie am Gründonnerstag. Die SG ist in der Oberliga auf Talfahrt.

Nach einem sensationellen Saisonauftakt - bis Ende September mischte der Aspacher Club sogar in der Spitzengruppe mit - folgte ein Schwächeanfall. Nur acht Punkte holte das Team von Thomas Letsch seither. Am vergangenen Sonntag unterlag der Tabellenzehnte dem FC Normannia Gmünd 0:1. Torschütze für die Gäste: der einstige VfL-Nachwuchskicker Dominik Kaiser. Sorgen bezüglich eines eventuellen Abstiegs müssen sich die Großaspacher trotzdem nicht machen, ein sattes Polster von 14 Punkten auf den Tabellenvorletzten SV Linx lässt alle Skeptiker verstummen.

Interessant ist, ob die VfL-Trainer Rentschler und Hofberger beide die in der Winterpause von der SG unter die Teck gewechselten Neuzugänge von der SG Sonnenhof Großaspach in die Anfangself berufen werden. Offensivkraft Nicola Spina dürfte gesetzt sein, Abwehrspieler Benny Dihl wohl eher nicht, obwohl er jüngst in der Pokalpartie gegen den SSV Reutlingen gute Ansätze zeigte. Der Konkurrenzkampf in der Kirchheimer Mannschaft ist derzeit groß. Für den VfL bietet sich morgen eine exzellente Gelegenheit, vor dem Keller-Hit in Schwieberdingen (30. März) ein erstes Nervenflattern zu unterbinden.

VfL: Gühring – Koch, Grimm, Mayer (Dihl), Eisenhardt – Isci, Er, Polat (Raspe), Spina – Laible, Gonsior (Altinsoy).

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