Lokalsport

„Brauchen noch vier Punkte, egal wie“

Lenningen. Noch stehen die Handballerinnen der SG Lenningen mit 15:15 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz – jener würde zur „Versetzung“ in die nächste Landesliga-Spielzeit bekanntlich reichen. Die letzten vier Mannschaften (VfL Waiblingen II, HSG Cannstatt, HSV Stuttgart und TSV Köngen) sind derzeit akut abstiegsgefährdet. Lenningens Anstrengungen in den Spielen gegen Waiblingen und Winterbach/Weiler waren derweil nicht ausreichend, um ein Punktepolster zur Abstiegszone aufzubauen – jetzt droht es nochmals, brenzlig zu werden.

SG-Trainer Uli von Petersenn musste bei seinem jüngsten Trainingsprogramm improvisieren, da Spielerinnen krank oder verletzt sind und auch aus beruflichen oder familiären Gründen fehlen. Dass es zu großen Leistungsschwankungen kam, war demnach nicht verwunderlich. Auch heute, gegen die HSG Deizisau/Denkendorf II, müssen Carolin Reichle und Rebecca Dick wieder einmal aushelfen. Gabi Baermann, die wegen einer Daumenverletzung beim Training passen musste, sagte: „Wir müssen jetzt noch vier Punkte holen, egal wie“. Dass sie trotz Verletzung und eines familiären Großereignisses den Handball in den Vordergrund stellt, spricht für ihre Einstellung (heute, 18 Uhr, Sporthalle Denkendorf). döl

SG Lenningen: Hahn, Reichle; Baermann, Blocher, Dick, Emmenegger, Dieterich, Kazmaier, Kuch, Reichle, Schweikert, Timar, Ulmer.

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