Lokalsport

Bühl und Brühl im Blickpunkt der Fans

Lenningen. Nun hat es also auch den Meisterschaftsfavoriten TV Un­terlenningen erwischt. Mit seiner Notelf hatten Unterlenningens Spielertrainer Marc Mayer und Mannschaft keine Chance beim 0:4 gegen Kreisliga-A-Absteiger TSV Notzingen II. Jetzt ist der TSV Ötlingen Spitzenreiter, doch an diesem Wochenende kommt es erneut zu einem Aufeinan­dertreffen zweier Top-Teams: Der TVU trifft auf den TSV Ötlingen und kann sich rehabilitieren.

Im TVU-Lager hat sich das Lazarett kaum gelichtet. Timo Reinhofer, Matthias Rotter, Dennis Haese und Timo Stümpflen fallen weiterhin verletzt aus, Co-Trainer Yusuf Cetinkaya kann bestenfalls als Joker eingesetzt werden. Zudem fehlt jetzt auch noch Ralph Lehmann, der letzten Sonntag in Notzingen Rot sah und folglich gesperrt ist. Deswegen ist TVU-Coach Marc Mayer im Vorfeld relativ bescheiden: „Wir streben einen Punkt an.“ Beim TSV Ötlingen läuft es zwar auch nicht mehr so geschmiert wie zu Saisonbeginn, doch personell sieht es besser aus als bei den Gastgebern. Hinter den beiden Kieltsch-Brüdern steht zwar noch ein Fragezeichen, doch José de Azevedo hofft zumindest wieder auf einen Kurzeinsatz und alle anderen sind einigermaßen fit. TSVÖ-Coach Dirk Heinemanns Ausblick: „Wir wollen die Tabellenführung unbedingt verteidigen und einen big point setzen.“ Den will der TSV Notzingen II beim Fünften, TSV Weilheim II, auch.

Zu einem weiteren Verfolgerduell kommt es im Brühl, wo der wiedererstarkte TSV Holzmaden seinen vierten Platz gegen den Ansturm aus Dettingen verteidigen will. Die SFD-Zweite hat wieder gut Tritt gefasst. Auch der SV Nabern will noch um Platz vier mitmischen, muss sich aber bei Favoritenschreck TV Neidlingen II vorsehen. Um den Anschluss ans Mittelfeld kämpfen die TG Kirchheim und die SGEH II. Der TSV Ober­len­nin­gen II trifft im Heinrich-Scheufelen-Stadion auf den TSV Schlierbach und will seine Niederlagenserie beenden. In Schlierbach hat man nach dem zweiten Saisonsieg (2:1 über den TSV Owen) sichtlich aufgeatmet und will nun nachlegen. „Trotz der extrem schlechten Trainingsbedingungen und einiger verletzter Spieler wollen wir jetzt angreifen und nachlegen“, so TSVS-Coach Norbert Pyttel im Vorfeld kampfeslustig. kls

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