Lokalsport

Catanesi planen für Nichtabstiegs-Party

Nach drei Niederlagen in Folge kämpft der TSV Oberlenningen in der Kreisliga A im Heimspiel gegen die TSV Oberensingen morgen wohl um die letzte Chance, um noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.

KLAUS-DIETER LEIB

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LENNINGEN Katzenjammer im Lenninger Tal: Nach nur vier Punkten aus den letzten sechs Spielen kann der TSV Oberlenningen seine Aufstiegsambitionen allmählich begraben. Die Oberlenninger sind vom ersten auf den fünften Tabellenplatz zurück gefallen. Aber: Sollte der TSVO seine zwei weniger ausgetragenen Spiele gewinnen, wäre das Team dennoch wieder Tabellenführer. Ein Anfang soll am Sonntag gegen die TSV Oberensingen gemacht werden.

Understatement dagegen im Kirschtal: Der TV Neidlingen habe laut eigener Aussage sein Saisonziel praktisch erreicht und stehe deshalb in den nächsten Spielen unter keinerlei Druck. Dennoch will man seine gute Ausgangsposition nicht verspielen. "Wir greifen noch einmal an", gibt sich Trainer Volker Krissler zuversichtlich. Im Verfolgerduell beim TSV Oberboihingen wird sich wohl nur noch der Sieger realistische Chancen auf den Aufstieg in die Bezirksliga machen können.

Für eine Überraschung sorgte der AC Catania Kirchheim am Donnerstag mit dem 6:3-Erfolg beim TSV Oberlenningen. Nun soll morgen beim TSV Weilheim alles klar gemacht werden in Sachen Klassenerhalt. "Wenn wir in Weilheim gewinnen, steigt die Nichtabstiegs-Party", sagt AC-Spielleiter Pasquale Martinelli und fügt hinzu: "Wer in Oberlenningen gewinnt, kann auch in Weilheim gewinnen." Die Heimspiele sind das Sorgenkind der Limburgstädter. In diesem Jahr gab es erst einen Heimsieg beim 1:0 gegen den TB Neckarhausen am 19. März. Ansonsten tut sich der TSV Weilheim recht schwer auf eigenem Platz. Auf Grund der Renovierungsarbeiten im Weilheimer Lindachstadion müssen die Limburgstädter alle Heimspiele auf dem kleinen Nebenplatz austragen. "Auf diesem Platz kommt meine Mannschaft einfach nicht zurecht", sieht Trainer Jürgen Fritsch mit einen Grund für die Heimschwäche. Auch die Aufgabe gegen den AC Catania Kirchheim wird nicht einfach. "Ein unbequemer Gegner", sagt Fritsch.

Nach sechs Siegen in Folge scheint der TSV Holzmaden so gut wie gerettet. Dennoch war Abteilungsleiter Frank Linsenmayer am Donnerstagabend nach dem 4:2-Sieg gegen den TSV Linsenhofen enttäuscht: "Das war kein Fußball wenn wir so weiter spielen, gewinnen wir kein Spiel mehr." Am Sonntag gilt es, mit einer besseren Leistung die Erfolgsserie gegen den TSV Altdorf fortzusetzen.

Die SF Dettingen haben in diesem Jahr mit elf Punkten bereits mehr Zähler geholt, als in der gesamten Vorrunde. Mit deren 21 stehen die Schützlinge von Trainer Peter Kuch auf dem vermuteten Relegationsplatz. Sollte aber keine Mannschaft aus der Bezirksliga absteigen, würde diese Platzierung sogar für den Klassenerhalt reichen. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten TV Bempflingen können die Sportfreunde einen weiteren Schritt in die richtige Richtung machen. Vor einer relativ leichten Aufgabe steht Spitzenreiter TSV Raidwangen im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Linsenhofen. Ungleich schwerer wird es für den Tabellenzweiten VfB Neuffen beim FC Frickenhausen II.