Lokalsport

Christine Wolf hat zwei Medaillen im Visier

Kirchheim. Bei den 13. Sommer-Paralympics in Peking vom 6. bis 17. September geht die gebürtige

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thomas pfeiffer

Kirchheimerin Christine Wolf erneut für Australien an den Start. Wolf, die vor einigen Jahren aus privaten Gründen ausgewandert war und heute in Canberra lebt, hat über 100 Meter und im Weitsprung eine Medaille im Visier.

Derzeit bereitet sich die 28-Jährige in einer aus fünf Athleten, Trainerin und Masseur bestehenden australischen Trainingsgruppe in Hongkong auf die Paralympics vor – ein weiteres Trainingslager, das die beinamputierte 28-Jährige in der letzten Vorbereitungsphase bestückt. „In Canberra war es schlicht und einfach zu kalt, um sich vernünftig auf einen großen Wettkampf vorzubereiten“, erklärte sie. So gab es Übungseinheiten in Brisbane und Townsville, wo auch der Rest des australischen Leichtathletik-Teams den letzten Feinschliff erhielt.

Christine Wolf wird im Weitsprung (am 8. September) und im 100-m-Lauf (13. September) an den Start gehen. „Ich denke, ich habe beste Chancen im Weitsprung“, sagt sie, will von der Rolle der Topfavoritin aber dennoch nichts wissen: „In letzter Zeit hatte ich eher mittelmäßige Wettkämpfe.“ Im 100-m-Sprint zählt sie in ihrer Schadensklasse ebenfalls zu den Mitfavoritinnen.

Moralische Unterstützung erhält Christine Wolf bei den Paralympics aus dem engsten Familienkreis: Am 13. September treffen ihre Eltern in Peking ein.