Lokalsport

Corucle sieht sich in Kampf bestätigt

Stuttgart. Bei Hallenwettkämpfen in Baden-Württemberg starten die Vorlaufschnellsten über 200 und 400 Meter sowie in den Staffeln künftig immer auf der begünstigten Außenbahn vier, die Zweitschnellsten auf der Bahn drei. Das hat jetzt der für die Wettkampforganisation zuständige Landesausschuss in der Leichtathletik so entschieden. Bisher galt die Regel, den Vorlaufsieger auf Bahn drei und den Zweiten auf die Außenbahn zu setzen.

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Das hatte bei den letzten baden-württembergischen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe für reichlich Ärger gesorgt, nachdem sich Sprinttrainer Micky Corucle – seit Langem ein Verfechter der Regeländerung – mit Kampfrichtern und Funktionären einen verbalen Schlagabtausch geliefert hatte. Sein Schützling Tobi­as Unger wurde danach als Favorit im 200-Meter-Finale disqualifiziert, nachdem er die Bahnmarkierung übertreten hatte (wir berichteten).

Dieter Locher, Wettkampfwart des Württembergischen Leichtathletikverbandes (WLV) begrüßt die Satzungsänderung und Corucle sagt: „Es hat sich gelohnt, dafür zu kämpfen.“ Der Beschluss geht jetzt als Antrag auf Regeländerung auch an den Deutschen Leichtathletikverband (DLV).tb