Lokalsport

Das Weihnachtsfest kann kommen

Der TSV Weilheim gewinnt in Denkendorf

Mit dem dritten Sieg in Folge halten Weilheims Handballer den Tabellennachbarn TSV Denkendorf in der Bezirksliga ­weiter auf Distanz. Vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugte der TSV beim verdienten 33:26 (14:12)-Auswärtserfolg.

Denkendorf. In der ersten Halbzeit entwickelte sich das erwartet kampfbetonte und spannende Handballspiel. Die Weilheimer starteten gut und lagen nach vier Spielminuten mit 3:1 in Führung. Dennoch brachte der gute Beginn keine Sicherheit in das Weilheimer Spiel. Nervosität und viele technische Fehler luden den Gegner zu Kontertoren ein. Der TSV Weilheim blieb zwar in Führung, konnte sich jedoch nicht deutlicher absetzen. Im Gegenzug gelang dem TSV Denkendorf der Ausgleich. Beim Stand von 7:8 (14. Minute) hatten die Denkendorfer das Spiel gedreht und lagen erstmals selbst in Führung. Weilheim glich zwischenzeitlich einige Male aus, aber erst in den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit gelang der Mannschaft der erneute Führungswechsel.

Anzeige

Nach der Halbzeitpause entschied der TSV Weilheim das Spiel: Innerhalb von sechs Minuten bauten die Gäste ihre Führung von 14:12 auf 20:13 aus. Die Gäste bestimmten von da an das Spiel und gewannen schließlich verdient mit 33:26. Beste Spieler auf Weilheimer Seite waren Timmy Hiller und Torhüter Alexander Müske. „Grundstein für den Erfolg war die gute Abwehrarbeit und die klasse Torhüterleistung“, resümierte Weilheims Spielertrainer Jochen Blum.

In den vergangen Jahren hatte der TSV Weilheim bei den Auswärtsspielen in Denkendorf immer Probleme gehabt, doch an diesem Abend zeigten die Denkendorfer wenig von ihrer Heimstärke. Auch deshalb, weil der TSV Weilheim nicht viel zuließ. Durch den Sieg weist die Blum-Sieben nun ein ausgeglichenes Punktekonto auf, der Vorsprung auf den Drittletzten aus Denkendorf beträgt nun bereits vier Punkte. Die Weilheimer entschieden damit auch den direkten Vergleich für sich. Das Handballjahr 2011 nahm für den TSV Weilheim nach den anfänglichen Turbulenzen damit doch noch ein versöhnliches Ende.pa