Lokalsport

Dem MTB Teck klebt das Pech an den Reifen

Bei den Nachwuchsfahrern des MTB Teck reihten sich beim zweiten Bundesliga-Lauf in Heubach erneut Ausfälle aneinander. Der Trainingszustand ist gut, da ist sich Trainer Stephan Paul sicher. Die erhofften Top-Ergebnisse blieben aber auch am Wochenende wieder aus.

EDGAR VELOCI

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HEUBACH Stürze und Defekte waren die Hauptursache für die magere Gesamtbilanz, in der es trotzdem einige Lichtblicke gab. Kai Kautz (Giant-Goldway) wurde im Juniorenrennen 22. Ein Ergebnis, mit dem er leben konnte. "Ich fand ganz gut ins Rennen, aber dann plagten mich Krämpfe", kommentierte er seinen 8.36-Minuten-Rückstand auf den Norweger Anders Hovdenes. Stephan Paul attestierte Kautz ein starkes Rennen. Benedict Bosler (Haspel-Orbea) rettete auf Platz 29 wenigstens noch einen Bundesliga-Punkt, nachdem er zu Beginn noch unter den ersten 20 Fahrern gelegen hatte. Julius Henne (Giant-Goldway) gab in der zweiten Runde auf. Er war gut gestartet, doch als es zum zweiten Mal an den Berg ging, verließen ihn die Kräfte. Bis dahin war er ebenfalls bereits unter die besten 20 vorgestoßen.

In der Jugendklasse war erneut das Material im Spiel: Max Berner (Goldway-Giant) holte sich einen schleichenden Plattfuß und verlor weit entfernt von der Materialzone wertvolle Plätze. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich aus einer hinteren Startposition im 100er-Feld bereits unter die ersten zehn gefahren. Jan Hermann (Fahrrad Mayle) fuhr ein prima Rennen. Der Aalener lag in seinem Heimrennen auf einem starken neunten Platz, als er schwer stürzte. Hermann musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Die Verletzung stellte sich zum Glück als nicht ernsthaft heraus. So war Robin Hartmann mit dem 19. Rang der beste Vertreter des MTB-Clubs Teck. Ralf Maier aus Köngen belegte Rang 30, Torsten Lehmann lag noch drei Plätze besser. Er musste sich ebenfalls nach technischem Defekt mühsam nach vorne kämpfen.

Andreas Vicic (Kabine03) war im Rennen der B-Lizenz-Fahrer als Zwölfter bester Teckvertreter. Benjamin Vogel als 14. und Alex Speisekorn als 16. (beide Giant-Goldway) lagen nicht weit dahinter und knüpften an ihre guten Leistungen in Münsingen an. Spass hatte das Trio am frühen Sonntagmorgen vor allem in der langen und schnellen Down-Hill-Passage. Der Jesinger Ralf Bernauer verzichtete wegen andauernder Probleme im Lendenwirbel-Bereich auf einen Start.