Lokalsport

Der Showdown im Dreikampf rückt näher

Linsenhofen, Nabern oder Ohmden diese drei Teams machen Meisterschaft und Relegation unter sich aus. Der SVN und der TSVO haben sich unter der Woche bei ihren Nachholpartien keine Blöße gegeben.

REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM Am 8. Mai kommt es im Ohmdener Bergwald zum Showdown der beiden ambitionierten Clubs. Falls bis dahin nicht schon eine Vorentscheidung gefallen ist. Morgen haben es die Naberner zu Hause mit Marsonija Frickenhausen zu tun, also jener Mannschaft, bei der Konkurrent TSV Ohmden vorgestern verdient 3:1 siegte.

Die Naberner selbst konnten zeitgleich heilfroh sein, dass sie die vermeintlich leichte Prüfung beim TSV Owen einigermaßen unbeschadet mit 2:1 über die Bühne gebracht hatten. Owens Pressewart Harry Streicher trauerte gar einer vergebenen Großchance in der Schlussphase nach. "Da hätten wir fast noch das 2:2 gemacht", so Funktionär des Tabellenletzten, "aber unterm Strich war der Sieg für die Naberner verdient."

Der TSV Ohmden darf am kommenden Sonntag schon etwas früher ran als die Naberner Konkurrenz. Die Partie bei der SGEH II soll um 13.15 Uhr angepfiffen werden wobei die Betonung auf "soll" liegt. Die Bezirksliga-Reserve der SGEH musste nämlich bereits am Donnerstag auf Grund akuten Personalmangels die Punkte gegen den TSV Ötlingen kampflos mit 0:3 abgeben. Wie zu hören ist, soll sich die personelle Situation auf der Alb allerdings wieder etwas entspannt haben, die SGEH-Führung setzt zudem alle Hebel in Bewegung, um einen erneuten Spielausfall auf Grund Spielermangels zu vermeiden.

Naberner (41 Punkte) wie Ohmdener (38) warten gespannt darauf, wie sich Tabellenführer TSV Linsenhofen (43) beim Lokalduell gegen den TSV Beuren schlägt. Dass es ein "echtes" Derby ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass die Sportplätze der beiden Clubs nicht einmal zwei Kilometer voneinander entfernt liegen.

Für die Kicker des TSV Ötlingen gilt es nach den ohne Kalorienverbrauch errungenen Punkten gegen die SGEH II nun beim TSV Jesingen II zu bestehen. Im Rübholz ist nur ein bescheidenes Saisonziel übrig geblieben: Platz vier sollte es schon noch sein nach der weitgehend verkorksten Runde. Aktuell sind die Ötlinger exakt Vierter, wobei auch der sonntägliche Gegner TSVJ noch ein Kandidat für diesen Platz ist.

Auch für die TG Kirchheim (24) ist dieser Rang in der Schlusstabelle der Saison 2004/05 noch drin, Partien wie die morgige beim TSV Owen müssen dann jedoch gewonnen werden. Der TSV Schlierbach empfängt morgen den TSV Notzingen II. Nach zuletzt hoffungsvollen Auftritten wie beim 4:4 bei der TG Kirchheim gehen die TSVS-Spieler selbstbewusst(er) in die Begegnung.