Lokalsport

Der Wettbewerb geht in die Verlängerung

BERND KÖBLE

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KIRCHHEIM Sie wird gerne als der "soziale Kitt" unserer Gesellschaft bezeichnet: Die unentgeltliche Arbeit zahlloser Freiwilliger, die mit Tatkraft, Kreativität und oft auch fachlichem Wissen dort mit anpacken, wo der Mangel an öffentlichen Geldern dringend benötigte Hilfe erschwert. Ehrenamtliche Arbeit ist zum unverzichtbaren Stützpfeiler gemeinsamen Zusammenlebens geworden, weil sie meist punktgenau ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird unbürokratisch und mit menschlichem Gesicht. Besonders wichtig: Für viele potenzielle Helfer, die im Verborgenen Bereitschaft zeigen, können Ideen und Sichtweisen zu Vorbildern für Neues werden. Mit jedem Baustein wächst ein Netzwerk, das Lebensqualität schafft und den sozialen Dialog bereichert. Solch vorbildliche Projekte sucht die Stiftung der Kreissparkasse und die Lokalpresse im Kreis Esslingen im Rahmen einer landesweiten Aktion.

Dass der Sport nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leistet, sondern auch ein geeignetes Mittel zur Integration darstellt, ist unbestritten. Der türkische Mitarbeiter, der seine Freizeit investiert, um seine Betriebsmannschaft und jugendliche Migranten bei einem Fußballturnier zusammenzuführen, die Sportpädagogik-Studentin, die behinderten und nicht-behinderten Menschen gemeinsame Schwimmstunden erteilt oder auch die pensionierte Sportlehrerin, die altersgerechte Gymnastikkurse für die Bewohner eines Pflegeheims anbietet sie alle zählen zu den "starken Helfern", die für den Ehrenamtspreis im Kreis Esslingen in Frage kommen.

Sämtliche Projekte, die es in die engere Wahl der Jury schaffen, werden während der Sommermonate in einer Artikelserie im Teckboten vorgestellt. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld bis zu 5 000 Euro und die Chance auf Teilnahme am landesweiten Wettbewerb bis hin zu einer Einladung zur Abschlussveranstaltung des Bundeswettbewerbs in Berlin. Was es dazu braucht? Nicht mehr als ein wenig Mut, aus dem Verborgenen ins Licht der Öffentlichkeit zu treten und seinen Vorschlag entweder selbst oder auch durch Dritte an die Redaktion des Teckboten zu senden. Entweder durch Ausschneiden des nebenstehenden Coupons oder per E-Mail an redaktion@teckbote.de. Der Bewerbung sollte unbedingt eine ausführliche Beschreibung des Projektes beigefügt werden, um der Jury die Entscheidung zu erleichtern.