Lokalsport

"Derby" in Nabern

Am Sonntagabend wird Zwischenbilanz in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 6, gezogen. Mit dem SV Nabern und der TG Kirchheim könnten gleich zwei Clubs die erste Halbserie ungeschlagen beenden.

REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM Die aktuelle Bilanz der beiden Kreisliga B-Überflieger liest sich nicht nur aufgrund der bislang niederlagenfreien Vorrunde beeindruckend. Mit 54 (Nabern) beziehungsweise 44 Toren (TG) stellen die beiden Topteams auch das Nonplusultra in punkto Toreschießen dar, mit nur sechs (SVN) sowie acht Gegentoren (TG) auch das Maß aller Dinge im Defensivverhalten.

Das erste Etappenziel, dass des "Vorrundenmeisters", wird voraussichtlich der SV Nabern erreichen es sei denn, die Mannschaft von Spielertrainer Michael König stolpert übermorgen ausgerechnet gegen den TASV Kirchheim. Das Team von Trainer Canan Karahan spielt und trainiert bekanntlich ebenfalls in Nabern. "Die Partie ist damit ein lupenreines Derby", betont König. Im Übrigen hat der frühere Landesliga-Fußballer das Erfolgsrezept des SV Nabern ausgemacht. "Wir profitieren ganz erheblich davon, dass neben Markus Prettner auch noch viele andere Spieler regelmäßig treffen", unterstreicht der Naberner Übungsleiter, "wir sind unberechenbarer geworden." Prettner selbst ist zwar weiterhin ein fleißiger Goalgetter mit 17 Treffern, "hat aber auch schon gut und gerne 15 Vorlagen zu Toren gegeben", wie König rekapituliert.

Einziger ernsthafter und hartnäckiger Verfolger ist mit zwei Punkten Rückstand die TG Kirchheim. Einzig gegen die Turngemeinde gelang den erfolgsverwöhnten Nabernern beim 1:1 kein Sieg. Die TG bekommt es übermorgen ebenfalls auf heimischem Terrain mit dem TSV Ohmden zu tun. Für die Gäste geht es in erster Linie darum, Trostpflaster für den wahrscheinlich wiederum verpassten Aufstieg zu sammeln. "Wenn wir gegen die TG und dann zum Rückrundenstart am 27. November in Nabern punkten, haben wir zumindest die Gewissheit, dass wir mit einem besseren Lauf ganz oben hätten dabei sein können", erklärt Ohmdens Pressewart Markus Lenz.

Ein winziger Hoffnungsfunke glüht noch an der Jesinger Allee: Die VfL-Reserve bläst mit Neu-Trainer Rainer Ziegelin zur Aufholjagd. "Es macht Spaß hier zu arbeiten", betont der frühere Jesinger Kicker, "doch letztlich zählt für uns nur der Aufstieg in die Kreisliga A. Wenn es in dieser Saison nicht hinhaut, dann müssen wir es in der nächsten Spielzeit bewerkstelligen." Ziegelin schließt nicht aus, dass schon zur Winterpause personell weiter aufgestockt wird: "Wir suchen junge, hungrige Spieler, die unseren Weg mitgehen wollen." Übermorgen pausieren die Kirchheimer.

Beim Duell zwischen dem TSV Jesingen II und dem TSV Schlierbach stehen sich der Fünfte und der Tabellenzehnte gegenüber. Der TSV Ötlingen (Sechster) bekommt es im Rübholz mit dem Tabellenletzten FC Unterensingen II zu tun, während der Siebtplatzierte TV Unterlenningen bei der SGEH II einen Sieg anstrebt. Weit mehr errreicht, als erhofft, haben zweifellos die Owener Kicker. Morgen trifft der Achte auf den einen Platz dahinter positionierten TSV Notzingen II.

SVN-Zweite hofft auf PunktIn der Kreisliga B5 empfängt der SV Nabern II, aktuell Zwölfter, den TSV Beuren. Nach der respektablen Vorstellung des SVN in Reudern am vergangenen Sonntag ist gegen den Tabellenzehnten aus dem "Tunnelort" durchaus ein Zähler drin.