Lokalsport

Dettinger trotzen Wetter

Ein Einzelkämpfer Tilo Holighaus für die Fliegergruppe Wolf-Hirth und wettertrotzende Dettinger Piloten auf Rang neun Momentaufnahmen der fünften Segelflug-Bundesligarunde.

KIRCHHEIM Seit diesem Jahr werden nur Flüge für die Bundesliga gewertet, die vom Heimatflugplatz aus gemacht werden. Von der Fliegergruppe Wolf-Hirth fand einzig Tilo Holighaus den Weg auf die Hahnweide. Der Geschäftsführer der Firma Schempp-Hirth fliegt momentan bei der Qualifikation für die deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr in Aalen-Elchingen mit. Nachdem dort die Offene Klasse jedoch neutralisiert wurde, beschloss Holighaus, zur Hahnweide zu fliegen. Nach einer kurzen Landung machte er sich wieder auf den Weg zurück und legte dabei gute 147 Kilometer zurück. Da jedoch nur wenige Vereine in Deutschland flogen, holte Tilo Holighaus der Fliegergruppe Wolf-Hirth immerhin noch fünf Punkte, was zum 16. Tagesrang und Gesamtplatz neun führte.

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Holighaus' Teamkollege Horst Heimann, der ebenfalls in Aalen, jedoch in der 18-m-Klasse, teilnimmt, konnte seinen Flug nicht für die Bundesliga werten lassen, denn er flog eine Wertungsstrecke über 210 Kilometer und belegte den fünften Platz.

Anders ging es den Piloten aus Dettingen. Auch dort hatte man zuerst wenig Hoffnung auf Wetterbesserung. Nachdem das erhoffte Wetterfenster doch noch aufging, starteten Andreas und Frieder Belz ihre Segler. Im Funk war es noch sehr ruhig, es waren nicht all zu viele Kameraden in der Luft.

Die Flugstrecke führte zuerst dem starken Westwind entgegen bis zum Übersberg, von dort nach Heidenheim Aalen und zurück zur Teck. So legten sie knapp 175 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 60 km/h zurück. So erreichten die Dettinger den neunten Tagesplatz und erhielten dafür zwölf Punkte.

In der Gesamtwertung konnten sie sich so um einen Platz verbessern: Die Dettinger liegen jetzt auf Position acht.

il