Lokalsport

Die Eichert-Elf geht als Favorit ins Derby

Mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen gehen die drei Teckvertreter in den achten Spieltag der Fußball-Bezirksliga. Der TSV Notzingen möchte den Anschluss an die Spitze halten, der TSV Jesingen seine Negativserie gegen Notzingen beenden und die SGEH den Tabellenkeller verlassen.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Nach zwei Siegen in Folge geht der TSV Jesingen optimistisch in das Lokalderby gegen Notzingen. Auch die Eichert-Elf strotzt nach dem 6:0-Kantersieg gegen den FV Neuhausen nur so vor Selbstvertrauen. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wer von beiden Teams seinen Aufwärtstrend fortsetzen wird. Für Jesingens Trainer Klaus Müller ist die Eichert-Elf eindeutiger Favorit: "Alleine durch die besseren Einzelspieler ist der TSV Notzingen überlegen." Dies soll noch lange nichts heißen, denn mit der richtigen Einstellung ist für die Hausherren alles möglich.

Seit dem Abstieg aus der Landesliga im Jahre 2002 hat der TSV Notzingen gegen Jesingen kein Punktspiel mehr verloren. Diese Negativserie wollen die Gastgeber am Sonntag nach Möglichkeit beenden. Was Trainer Klaus Müller sich im Moment nicht unbedingt vorstellen kann: "Es müsste schon optimal laufen, wenn wir uns eine Chance ausrechnen wollen, denn durch unsere katastrophale Urlaubsplanung haben einige Spieler noch nicht ihre Normalform erreicht."

Der TSV Notzingen hingegen will nach neun Punkten aus vier Spielen in den Lehenäckern zumindest nicht verlieren. Spielertrainer Stefan Haußmann ist dennoch nicht unzufrieden: "Es könnten schon einige Punkte mehr sein, aber mit den zuletzt gezeigten Leistungen meiner Mannschaft denke ich doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Vor allem die Neuzugänge Michael Thon (TSV Jesingen), Gaetano Caruana (VfL Kirchheim), Jan Müller und Rolf Benning (beide TSV Ötlingen) werden immer besser. Was Trainer Haußmann besonders freut: "Dadurch werden wir auch in nächster Zeit mehr Konstanz in unsere Leistungen bringen." Die Ausgangslage im Lokalderby sieht der Notzinger Coach eher ausgeglichen: "Der TSV Jesingen gilt als heimstark. Das wird für uns ein hartes Stück Arbeit werden."

Die Tabelle hat es noch nicht ganz wiedergegeben, aber die SGEH befindet sich eindeutet auf dem Weg nach oben. Seit drei Spielen ist die Mannschaft von der Berghalbinsel zwar ungeschlagen, andererseits wartet die SGEH noch immer auf den ersten Sieg. Dies stört Trainer Ralf Friedl allerdings wenig: "Es ist kaum zu glauben, obwohl wir uns auf dem drittletzten Tabellenplatz befinden, die Stimmung in meiner Mannschaft könnte nicht besser sein." Deshalb ist Friedl für die kommenden Aufgaben auch nicht bange: "Der Aufwärtstrend in meiner Mannschaft ist eindeutig erkennbar und mit der richtigen Einstellung sind beim FV Neuhausen durchaus drei Punkte drin."

Nach zwei Siegen in Folge könnte Aufsteiger TSG Zell im Lokalderby beim Tabellenführer GSV Dürnau durchaus für eine Überraschung sorgen. Im anderen Derby gilt der FC Uhingen im Heimspiel gegen das Schlusslicht ASV Eislingen als klarer Favorit. Einen kleinen Durchhänger hat augenblicklich der TSV Boll: In den letzten beiden Spielen gab es nur einen Punkt und keine Tore. Dies soll sich nun gegen den SV Göppingen ändern. Mit einem Auswärtssieg will der Zweitplazierte der vergangenen Saison, die TSGV Großbettlingen, beim Aufsteiger SF Wernau den Anschluss an die Spitze nicht verlieren. Seit drei Spieltagen hingegen ist der FC Nürtingen ohne Sieg. Auch beim TSV Wolfschlugen wird es nicht einfach werden einen "Dreier" zu landen. Für den TSV Neckartailfingen gilt es im Heimspiel gegen den TSV Grötzingen mit drei Punkten die Abstiegsränge zu verlassen.