Lokalsport

Die Kellerkinder sind am Wochenende unter sich

Der letzte Spieltag vor der Winterpause wird in der Fußball-Kreisliga A zum Treffen der Kellerkinder. In den Partien SV Nabern gegen den TSV Holzmaden und TSV Oberlenningen gegen den TSV Wolfschlugen sind die vier Mannschaften am Tabellenende unter sich.

KLAUS-DIETER LEIB

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KIRCHHEIM Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Nach vier Niederlagen in Folge und einem Torverhältnis von 1:15 Toren ist es beim SV Nabern kurz vor zwölf. Wenn am Sonntag gegen den TSV Holzmaden nicht gewonnen wird, gehen am Oberen Wasen fast schon die Lichter aus. Dies weiß auch Abteilungsleiter Rainer Kneile, der zusammen mit den Verantwortlichen seit Wochen Ursachenforschung betreibt, warum es im Moment nicht läuft. Die Trainerfrage ist (noch) kein Thema. "Wir müssen in der Winterpause eine Lösung finden, wie wir da unten raus kommen", sagt Kneile.

Noch düsterer sieht es beim TSV Holzmaden aus. Mit nur sechs Punkten steht die Mannschaft von Interimstrainer Ernst Hermann abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz allem hat Abteilungsleiter Ralf Bechloch noch ein wenig Hoffnung auf Besserung: "Ich hoffe, dass alle den Ernst der Lage erkannt haben." Mit viel Schwung und Elan soll nun beim SV Nabern endlich wieder ein Erfolgerlebnis gefeiert werden.

Seit der Trainerentlassung von Alexander Kuhnt holte der TSV Oberlenningen aus den letzten beiden Spielen einen Punkt. In der momentanen Situation ist das zu wenig, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Deshalb muss nun gegen den TSV Wolfschlugen gewonnen werden. Bevor es in die Winterpause geht, hat der TV Neidlingen noch zwei Heimspiele vor sich. Am Sonntag wird der TB Neckarhausen erwartet und am 16. Dezember kommt es zum Nachholspiel gegen den TSV Holzmaden. Das Ziel von Trainer Volker Krissler sind sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Partien. Krissler ist mit dem bisherigen Verlauf der Saison nicht zufrieden: "Wir haben gegen vermeintlich schwächere Gegner zu viele Punkte verschenkt."

Für den unangefochtenen Spitzenreiter SGEH zählt im Heimspiel gegen den TSV Grafenberg nur ein Sieg. Nach dem Vorrundenabschluss beträgt der Vorsprung der SGEH 13 Punkte. Mit 61 Toren besitzt der Tabellenführer den besten Sturm und bei nur 13 Gegentoren in 16 Spielen auch noch die beste Abwehr der Liga. Deshalb steht für viele Fußball-Fans der Aufsteiger in die Bezirksliga schon nach der Vorrunde fest. Mit einem Heimsieg gegen den TSV Altdorf wollen sich die SF Dettingen in die Winterpause verabschieden. Für die Verantwortlichen der Sportfreude gilt es dann, einen Trainernachfolger für Alexander Musumeci zu finden.

Bei seinem Amtsantritt in Weilheim setzte sich Trainer Axel Maier den zweiten Platz zum Ziel. "Mehr ist nicht drin aufgrund der Ausnahmestellung der SGEH", sieht der Weilheimer Coach die Sache realistisch. Am Sonntag beim TSV Neckartenzlingen wird es nicht einfach werden, den zweiten Platz zu verteidigen. Vor einer interessanten Aufgabe steht der AC Catania Kirchheim beim 1. FC Frickenhausen II. Nach zwei Siegen in Folge sollten die Catania-Spieler genug Selbstvertrauen haben, um bei der Landesligareserve für eine Überraschung zu sorgen. In den letzten sechs Spielen holte der Tabellenvierte gerade einmal vier Punkte und verpasste damit endgültig den Anschluss an Spitzenreiter SGEH.