Lokalsport

Die VfL-Frauen schielen nach oben

Bezirksklasse Die Kirchheimerinnen setzten im Kampf ums obere Tabellendrittel vor allem auf den Teamgeist.

VfL-Coach Martin Maier
VfL-Coach Martin Maier

Kirchheim. Wenn am kommenden Wochenende die Bezirksklasse-Saison im Frauenhandball beginnt, können sich die Spielerinnen des VfL Kirchheim entspannt zurücklehnen - das Team von Trainer Martin Maier steigt erst übernächsten Samstag in den Ligabetrieb ein. Als Saisonziel haben die Kirchheimerinnen dabei das obere Tabellendrittel angepeilt.

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„Wir sind eigentlich sehr zufrieden mit der Vorbereitung“, sagt Marissa Jaensch, Sportliche Leiterin der Frauen. Die große Stärke der Mannschaft ist die Teamfähigkeit. Das hat sich laut Jaensch bei gemeinsamen Aktionen gezeigt. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im dreitägigen Trainingslager in der Sportschule Steinbach und bei außersportlichen Aktivitäten, „wo man zusammen- gewachsen ist“, wie Jaensch berichtete.

Das VfL-Team hat sich stark verjüngt. Mehrere altgediente Spielerinnen konnten studiumsbedingt nicht oder kaum an der Vorbereitung teilnehmen. „Da gibt es natürlich Rückstand“, weiß Sportchefin Jaensch. Ob, wie und wann diese Spielerinnen zum Rundenbeginn einsetzbar sind, steht darum noch in den Sternen. Am Optimismus, den angepeilten Platz im vorderen Mittelfeld erreichen zu können, ändert dies freilich nichts. „Wir sind gut aufgestellt“, betont Marissa Jaensch.

TSVW II kämpft gegen Abstieg

Ihr erstes Saisonspiel am 22. September werden die Kirchheimerinnen übrigens gegen Lokalrivale TSV Weilheim II bestreiten, der deutlich bescheidenere Ziele verfolgt als der Nachbar. „Es wird vor allem darum gehen, nicht abzusteigen“, gibt TSVW-Sprecher Timo Klein die Marschrichtung vor. Schwer genug wird‘s, dürften einige Leistungsträgerinnen aus dem Kader von Trainer Christo Kiriakidis kommende Saison wohl regelmäßig in der Bezirksliga für die erste Mannschaft auflaufen. „Von unten nach oben geht das immer“, sagt Timo Klein. Für den umgekehrten Fall sind die Regeln aber komplizierter, mit Aussetzzeiten für die Spielerinnen verbunden und bieten sich daher weniger an. Sebastian Großhans